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Frankfurt Skyliners: Zu wenig Zeit zum Üben

Von Die Frankfurter Basketball-Mannschaft ist nach zwei kurzfristigen Neuverpflichtungen noch nicht gut genug eingespielt.
Noch nicht eingespielt: Skyliners-Neuzugang Ekene Ibekwe (l.). Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Noch nicht eingespielt: Skyliners-Neuzugang Ekene Ibekwe (l.).
Frankfurt. 

Jordan Theodore ist richtig gut drauf. In der nationalen Liga führt der 26 Jahre alte Basketballer mit 23,5 Punkten pro Spiel die Liste der Topscorer an und verbuchte allein bei seinem letzten Auftritt 34 Zähler. Bei den Skyliners in Frankfurt hätten diese Bilanzen vor wenigen Monaten noch für viel Freude gesorgt. Doch der Aufbauspieler steht in dieser Saison nicht mehr in den Diensten der Hessen: Der US-Amerikaner ist vielmehr dem türkischen Topteam Banvit Bandirma verpflichtet, und dieses ist am heutigen Mittwoch (20 Uhr) Gegner im ersten Champions-League-Heimspiel des Bundesligisten in der Unterliederbacher Ballsporthalle.

Auf Theodores Position läuft es im Team von Interimstrainer Klaus Perwas derweil nicht allzu gut. Für den noch immer verletzten Philip Scrubb wurde zu Saisonbeginn erst einmal Markel Starks verpflichtet, der allerdings vor allem in der Defensive die Erwartungen nicht erfüllte und Mitte des Monats durch Kwame Vaughn ersetzt wurde. Wie weit der 26-jährige Kalifornier der Mannschaft helfen kann, muss sich noch zeigen: Bislang fehlte ihm die Zeit, sich gut genug mit seinen Mitspielern und den geforderten Systemen vertraut zu machen. Denn aktuell bleibt den Frankfurtern nur wenig Luft zum Üben, und sie müssen die Tage zwischen den vielen Spielen auch dazu nutzen zu regenerieren.

So hatten sie bei ihrem bislang letzten Auftritt am vergangenen Freitag in Würzburg eine 18-Punkte-Führung mit schlechten Freiwürfen und zahlreichen Ballverlusten noch einmal hergegeben und Perwas in Erklärungsnöte für diesen schmerzhaften „Tritt in den Hintern“ gebracht. Das Wochenende nach der dritten Niederlage in Folge wurde neben der nötigen Entspannung dazu genutzt, in Vorbereitung auf die nächste Herausforderung Videos zu schauen, zu analysieren und „die Systeme noch mal durchzulaufen“. In den vergangenen beiden Tagen wurde das somit vertiefte Wissen dann im Training aufs Parkett gebracht, in der Hoffnung, dass neben Vaughn auch der neue Power Forward Ekene Ibekwe sich nun besser einfindet. „Der Blick geht nach vorne, die letzten Spiele sind vom Tisch“, erklärte Perwas. Es gelte nun, das eigene Potenzial auszuschöpfen. „Wer der Gegner ist, ist dabei schon fast egal.“

Der Gegner hat aber zumindest in Nahariya/Israel schon einmal einen Auftaktsieg in der Champions League verbucht, während die Skyliners sich in der vergangenen Woche in Monaco geschlagen geben mussten. Immerhin konnten sie jetzt erstmals ganze Übungseinheiten mit der kompletten Formation absolvieren. Perwas ist sich darüber im Klaren, dass es trotzdem noch dauern wird, bis die Mannschaft wirklich eingespielt ist. Entsprechend klingen seine Forderungen vor der Europapokalbegegnung bescheiden: „Wir müssen einfach unser Spiel spielen“, sagt er. Und damit zwei Halbzeiten durchhalten.

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