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Hautnah dran an den hessischen Athleten: Olympia Splitter

Von Tischtennis-Ass Timo Boll über Hindernislauf-Hoffnung Gesa Krause bis zu Schwimm-Medaillenkandidaten Marco Koch: Unsere Splitter halten Sie auf dem Laufenden über die hessischen Olympioniken.
Donnerstag, 18.08.2016
 

+++ Gauck empfängt Olympioniken in Frankfurt +++

Die deutsche Olympia-Mannschaft wird am kommenden Dienstag bei ihrer Rückkehr nach Frankfurt am Main auch von Bundespräsident Joachim Gauck empfangen. Das Staatsoberhaupt werde zusammen mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière an der Willkommensfeier auf dem Römerberg teilnehmen, gab der Deutsche
Olympische Sportbund (DOSB) am Donnerstag bekannt. Rund 300 deutsche
Athleten sollen am Dienstagvormittag zunächst in Frankfurt landen und dann mit Bussen ins Stadtzentrum gefahren werden. Von dort aus soll sie ein «Walk of Fame» über eine Mainbrücke bis zum Römer führen.

+++ Mayer mit Sprintstaffel im Finale +++
 
Eine Frankfurter Studentin steht im Olympia-Finale – sogar mit Medaillenchancen: Lisa Mayer von der LG Langgöns hat sich am Donnerstag mit der deutschen Sprintstaffel für den Endlauf über 4 x 100 Meter in der Nacht zum Samstag (3.15 Uhr MESZ) qualifiziert. Die 20-Jährige, die an der Goethe-Uni Germanistik und Geographie studiert,  Tatjana Pinto (Paderborn), Rebekka Haase (Erzgebirge) und Gina Lückenkemper (Dortmund) schlossen ihren Halbfinal-Lauf in 42,18 Sekunden sogar als Erste ab. Insgesamt liefen sie die drittbeste Zeit.

Mittwoch, 17.08.2016

 
+++ Deußer und Co. freuen sich über Team-Bronze +++
 
Der gebürtige Wiesbadener Daniel Deußer, der in Hünfelden-Kirberg das Reiten lernte, hat mit den deutschen Springreitern bei den Olympischen Spielen die Team-Bronzemedaille gewonnen. Die Equipe mit Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Fibonacci, Deußer mit First Class und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Casello setzte sich im Stechen um den dritten Platz gegen Kanada durch. Gold ging zum zweiten Mal nach 1976 in Montreal an Frankreich. Silber holten sich die USA. Es war die erste deutsche Team-Medaille seit Bronze 2004 in Athen.
 

Dienstag, 16.08.2016

+++ Tesfaye doch im Halbfinale +++
 
Der Frankfurter Homiyu Tesfaye erreichte über 1500 Meter doch noch
das Halbfinale am Donnerstag (20.45 Uhr OZ/01.45 Uhr MESZ. Ausschlaggebend war die Disqualifikation des
norwegischen Weltmeisters Filip Ingebrigtsen infolge eines Gedränges.
Tesfaye profitierte von einem deutschen Protest.


+++ Fabian Hambüchen holt Gold +++

 Turner Fabian Hambüchen hat im letzten internationalen Wettkampf seiner Karriere Olympia-Gold am Reck gewonnen. Der erfolgreichste Deutsche der Turn-Geschichte siegte vor dem Amerikaner Danell Leyva und dem Briten Nile Wilson. Es ist das erste Turn-Gold für die Deutschen seit dem Erfolg von Andreas Wecker aus Berlin bei den Spielen 1996 in Atlanta.

+++ Julian Reus scheidet mit Saisonbestleistung aus +++
 
Bei dem Vorlauf über 200 Meter ist der Wattenscheider Julian Reus mit seiner Saisonbestzeit von 20,39 Sekunden ausgeschieden. Sieger des Laufs war der Jamaikaner Usain Bolt mit 20,28.

+++ Christian Reichert wird Neunter beim Marathon-Schwimmen +++
 
Am brasilianischen Kultstrand Copacabana belegte Christian Reichert in den Wellen des Atlantiks einen respektablen neunten Platz. «Das ist einfach geil hier zu schwimmen, wenn man atmet und auf den Strand hier schaut», sagte Reichert freudestrahlen. Somit bleibt der Deutsche Verband in 34 Schwimm-Wettbewerben bei den Spielen von Rio de Janeiro ohne Medaille.

+++ Tesfaye verpasst Halbfinale +++
 
 Homiyu Tesfaye von der LG Eintracht Frankfurt hat bei den Olympischen Spielen das anvisierte Halbfinale über 1500 m verpasst. Der EM-Zehnte verhielt sich in seinem Vorlauf taktisch unklug und kam in 3:47,44 Minuten nur als enttäuschender Achter ins Ziel. Im Schlussspurt wurde der 23-Jährige allerdings auch von Europameister Filip Ingebrigtsen angerempelt. Der Norweger wurde zwar später disqualifiziert, Tesfaye schaffte aber dennoch nicht den Sprung in die nächste Runde. "Es war sehr viel Kampf. Ich hatte zu Beginn ein gutes Gefühl, aber ich bin nach meiner Knieverletzung noch nicht in Topform", sagte Tesfaye, der auf die Final-Teilnahme gehofft hatte: "Ich habe am Ende noch versucht, mich breit zu machen. Aber es hat nicht funktioniert."


Montag, 15.08.2016


+++ Schneider kommt mit Showtime aus dem Takt +++

Die für den Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb startende Dressurreiterin Dorothee Schneider hat mit ihrem zehnjährigen Wallach Showtime in der Kür als Sechste eine Medaille verpasst. Das Paar zeigte nach seiner überragenden Performance im Spécial diesmal Nerven. Showtime geriet ein paarmal aus dem Takt, zudem misslang ein Übergang in die Passage. Die Podestplätze waren bei 82,946 Prozentpunkten außer Reichweite.

+++ Mayer sprintet ins Halbfinale +++

Die Frankfurter Studentin Lisa Mayer hat über 200 Meter das Halbfinale erreicht. Die Sprinterin schaffte am Montag als Vorlaufzweite in persönlicher Bestzeit von 22,86 Sekunden den Sprung in die nächste Runde.

+++ Boll und Co verpassen Endspiel +++

Der deutsche Fahnenträger Timo Boll und das deutsche Tischtennis-Team haben nur noch die Chance auf die Bronze-Medaille. Die Mannschaft von Bundestrainer Jörg Roßkopf scheiterte im Halbfinale an Japan und verpasste den Sprung ins Endspiel. Dabei unterlag der Odenwälder Boll dem besten Japaner Jun Mizutani und war auch im Doppel mit Bastian Steger chancenlos.


+++ Heidler und  Krause ohne Olympia-Medaillen +++

Wieder nichts! Hammerwerferin Betty Heidler und Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause haben die deutsche Medaillenbilanz bei Olympia nicht aufpoliert. Heidler musste sich zum Abschluss ihrer Karriere am Montag in Rio de Janeiro mit einem undankbaren vierten Platz begnügen. Europameisterin Krause verbesserte zwar den deutschen Rekord über 3000 Meter Hindernis, doch das reichte nur zu Rang sechs.

+++ Frankfurter Medaillenchancen +++

Die Frankfurter Leichtathletinnen Gesa Krause und Betty Heidler kämpfen am Montagnachmittag (ab 15.40 Uhr) um Medaiilen – über 3000 Meter Hindernis beziehunsweise mit dem Hammer. Außerdem ist Dressurreiterin Dorothee Schneider vom Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb im Einsatz.


+++ Wie Kriftel seinen Gold-Schützen feiert +++

Mit seiner Goldmedaille in Rio hat Sportschütze Christian Reitz vom SV Kriftel auch dafür gesorgt, dass die 10.000 Einwohner-Gemeinde im Main-Taunus-Kreis in aller Munde ist. Wie die Krifteler zu Hause beim Schießen mitfieberten und den Erfolg "ihres" Sportlers feierten, schildert unser Bericht.


Sonntag, 14.08.2016

+++ Glania und Koch Siebter mit der Lagen-Staffel +++

Der Frankfurter Rückenschwimmer Jan-Philip Glania und der Darmstädter Brust-Weltmeister Marco Koch haben mit der deutschen 4x100 Meter-Lagen-Staffel den siebten Platz belegt. Zwar schlug Schlussschwimmer Damian Wierling nach 3:33,50 Minuten erst als Achter an, doch die vor dem DSV-Quartett liegenden Chinesen wurden disqualifiziert.

+++ Siebenkämpferinnen verfehlen Medaillenränge +++

Siebenkämpferin Carolin Schäfer hat den olympischen Wettbewerb als beste Deutsche mit 6540 Punkten auf Rang fünf beendet. Damit verfehlte sie um 113 Punkte die Medaillenränge, aber auch ihr selbst gestecktes Ziel von 6600 Zählern. Ihre Frankfurter Traininskollegin Claudia Rath kam mit 6270 Punkten auf Platz 14. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass eine Medaille nicht drin ist. Deshalb bin ich auch nicht enttäuscht, dass es Bronze nicht geworden ist", sagte Schäfer: "Es war wichtig, dass sich die Konkurrenz für die nächsten Jahre meinen Namen gemerkt hat."



Samstag, 13.08.2016

+++ Boll führt deutsches Team ins Viertelfinale +++

Timo Boll steht mit den deutschen Tischtennisspielern im Viertelfinale des olympischen Turniers. Die Mannschaft von Bundestrainer Jörg Roßkopf besiegte in ihrem ersten Duell den WM-Dritten von 2014, Taiwan, mit 3:1. Der Odenwälder Boll setzte sich dabei erst mit 3:2 gegen Chen Chien-An durch, verlor dann aber an der Seite von Bastian Steger das Doppel gegen Chen und Chiang Hung-Chieh mit 2:3.

+++ Reitz zielt erfolgreich auf Gold +++

Christian Reitz ist Olympiasieger mit der Schnellfeuerpistole. Der Sportschütze des SV Kriftel gewann in einem spannenden Finale seine zweite Olympia-Medaille nach Peking 2008, wo er als Debütant Bronze geholt hatte. Sein Vereinskollege Oliver Geis scheiterte derweil im Vorkampf.

+++ Heidler im Finale, Klaas raus +++

Betty Heidler steht bei ihren letzten olympischen Spielen im Finale: Die Hammerwerferin der LG Eintracht Frankfurt kam in der Qualifikation auf 71,17 Meter. Clubkollegin Kathrin Klaas ist dagegen in der Entscheidung am Montag nicht dabei. Nach monatelangen Problemen mit der Leiste, die sie kaum ordentlich hatten trainieren lassen schleuderte die Polizeikommissarin das Wurfgerät nur auf 67,92 Meter.

+++ Köhler schlägt als Letzte an +++

Sarah Köhler ist im Finale über 800 Meter Freistil in 8:27,75 Minuten nur auf Rang acht geschwommen. Die Sportlerin der SG Frankfurt, die unter die ersten Fünf hatte kommen wollen, konnte sich ihre enttäuschende Zeit nach dem Rennen nicht erklären. Allerdings hatte sie zuvor ein traumatisches Erlebnis gehabt: Ein Physiotherapeut der französischen Mannschaft war vor dem Athletendorf zusammengebrochen, und Köhlers Freund hatte mit ihrer Hilfe vergeblich versucht, ihn wiederzubeleben.

+++ Krause läuft souverän ins Finale +++

Europameisterin Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) hat nach einer ganz starken Vorstellung das Finale über 3000 Meter Hindernis erreicht. Die 24-Jährige wurde im ersten und mit Abstand am besten besetzten Vorlauf in 9:19,70 Minuten Dritte und zog damit problemlos in die Medaillenentscheidung am Montag ein. "Ich bin zufrieden, habe mir keine Gedanken über die Zeit gemacht. Der Renn-Plan ist aufgegangen", sagte Krause, die nicht einmal eine Sekunde über ihrer persönlichen Bestleistung (9:18,85) aus dem EM-Finale von Amsterdam im Juli geblieben und in die Nähe des deutschen Rekords von Antje Möldner-Schmidt (9:18,54) gelaufen war.

+++ Sujew läuft ins Halbfinale +++

Mit einem beherzten Rennen hat Diana Sujew das Halbfinale über 1500 Meter erreicht. Die Leichtathletin der LG Eintracht Frankfurt, die ohne Norm und erst als Nachrückerin das Rio-Ticket gelöst hatte, kam in ihrem Vorlauf nach 4:09,07 Minuten ins Ziel und als 18. des Gesamtklassements in die nächste Runde.

Freitag, 12.08.2016

+++ Dressurteam holt Gold mit hessischer Hilfe +++

Deutschland gewinnt in Rio de Janeiro die 13. Team-Goldmedaille mit der Mannschaft: Ein Erfolg, an dem auch zwei Reiter mit Hessen-Bezug maßgeblichen Anteil haben: Dorothee Schneider auf Showtime, die für den Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb startet sowie Sönke Rothenberger aus Bad Homburg mit Cosmo halfen mit beim Triumph ihres Teams. Silber holte Großbritannien. Bronze ging an die USA.

+++ Christian Reitz glänzt mit der Schnellfeuerpistole +++

Sportschütze Christian Reitz vom SV Kriftel ist glänzend in den olympischen Wettbewerb mit der Schnellfeuerpistole gestartet. Der 29 Jahre alte Olympia-Dritte von 2008 liegt nach dem ersten Qualifikationstag mit 296 Ringen deutlich in Führung und hat damit beste Aussichten, am Samstag das Finale der besten Sechs zu erreichen. Auch der zweite deutsche Starter Oliver Geis, ebenfalls vom SV Kriftel, liegt noch aussichtsreich im Rennen. Der 25-Jährige ist mit 291 Ringen Sechster.

+++ Schäfer startet stark, Rath nicht +++

Carolin Schäfer hat einen starken Start in den olympischen Siebenkampf erwischt. Die 24-Jährige, die für den TV Friedrichstein startet, aber in Frankfurt trainiert, lief in 13,12 Sekunden neue persönliche Bestzeit über 100 m Hürden und legte starke 1,83 m im Hochsprung nach. Nach zwei Disziplinen liegt sie als beste Deutsche mit 2122 Punkten auf Rang sieben. Die ehemalige WM-Vierte Claudia Rath von der LG Eintracht Frankfurt war mit den ersten beiden Disziplinen weniger zufrieden. Mit 1934 Zähler findet sie sich vorerst nur auf Platz 25 wieder.

+++ Cejka darf auf eine Medaille hoffen +++

Alex Cejka darf beim olympischen Golfturnier in Rio de Janeiro weiter auf eine Medaille hoffen. Der 45-Jährige, einst Musterschüler bei der GC Hanau-Wilhelmsbad, spielte am Freitag mit 71 Schlägen eine Par-Runde und belegte mit insgesamt 138 Schlägen vorerst den siebten Rang. Insgesamt liegt er damit nach zwei Runden weiter vier Schläge unter Par. „Ich musste auf den ersten sechs, sieben Löchern bei dem schlechten Wetter kämpfen. Insgesamt habe ich richtig gut gespielt, aber auf den hinteren Neun ein paar unnötige Schlagverluste gehabt“, meinte Cejka. „Dennoch bin ich ganz zufrieden. Ich bin immer noch in einer guten Position. Es sind noch zwei Runden zu spielen und da ist alles möglich. Aber es ist ein ganz starkes Feld und man muss einfach so gut spielen wie es geht und hoffen, dass es reicht.“

+++ Jubel in Frankfurt +++

Als in Rio de Janeiro der letzte Schuss abgegeben und dem Breuberger Henri Junghänel Gold sicher war, wurde auch in Frankfurt gejubelt, und es glühten die Drähte. „Eine Sekunde nach der Gold-Entscheidung habe ich mit unserem Präsidenten Hans-Heinrich von Schönfels telefoniert“, berichtete Hans Bröer, Geschäftsführer des Hessischen Schützenverbandes, der in der Geschäftsstelle in Frankfurt am späten Freitagnachmittag noch die Stellung hielt: „Wir haben mitgefiebert und uns sehr gefreut, dass er es geschafft hat. Gratulation zum Olympiasieg.“ Bröer dankte auch Verbandstrainer Bill Murray, der viel zu Junghänels Erfolg beigetragen habe. An diesem Samstag drückt er die Daumen für zwei weitere hessische Schützen – die Krifteler Christian Reitz und Oliver Geis, die mit der Schnellfeuerpistole ebenfalls Medaillenchancen haben.

Donnerstag, 11.08.2016

+++ Sarah Köhler belegt Platz 7 +++

Sarah Köhler hat dem deutschen Schwimmteam in Rio de Janeiro die sechste Finalteilnahme beschert. Die 22-Jährige von der SG Frankfurt zog über 800 Meter Freistil als Siebte in den Endlauf am späten Donnerstagabend ein. Die Hessin blieb in 8:24,65 Minuten um fünf Sekunden über dem Uraltrekord von Anke Möhring (Magdeburg) aus dem Jahr 1987. Über die halbe Distanz war Köhler als Zehnte noch knapp am Finalticket vorbeigeschwommen.   "Es war ein gutes Rennen. Ich bin weiter, das war das Hauptziel", sagte Köhler, die große Bewunderung für die amerikanische Vorlaufsiegerin Katie Ledecky (8:12,86) hegt: "Hut ab, wenn man von 100 bis 800 Meter so schnell schwimmen kann. Man könnte meinen, dass es ein bisschen deprimierend ist, gegen sie zu schwimmen, aber so viel sehe ich gar nicht von ihr."

Mittwoch, 10.08.2016

+++ Schneider reitet an die Spitze +++

Dorothee Schneider hat die deutsche Dressur-Equipe auf Goldkurs gehalten. Auf ihrem Wallach Showtime zeigte die 47-Jährige vom Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb am ersten Tag des Grand Prixs mit 80,986 Punkten die stärkste Leistung aller Paare und setzte sich im Gesamtklassement an die Spitze – vor ihrem Teamkollegen Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Cosmo. 

+++ Koch schwimmt an Medaille vorbei +++

Weltmeister Marco Koch hat den deutschen Schwimmern nicht die ersehnte Medaille bescheren können. Der 26-Jährige belegte im Finale über 200 Meter Brust nur den siebten Platz. In 2:08,00 Minuten fehlten dem Darmstädter 0,30 Sekunden auf Bronze. "Das war leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe", sagte Koch. "Es ärgert mich, dass ich hier nicht mein Bestes zeigen konnte."

+++ Glania verpasst Rücken-Finale +++

Der deutsche Meister Jan-Philip Glania von der SG Frankfurt ist im Halbfinale über 200 Meter Rücken als Neunter (1:56,53 Minute) knapp gescheitert. Dennoch war der Zahnmedizinstudent mit sich zufrieden: "Ich habe hinten heraus gemerkt, dass ich heute morgen schon mal 200 Meter geschwommen bin, das steckte in den Beinen. Aber es war trotzdem eine ganz gute Zeit", sagte er.

+++ Glania im Halbfinale +++

Jan-Philip Glania hat das Halbfinale über 200 Meter Rücken erreicht. Der deutsche Meister von der SG Frankfurt schlug im Vorlauf nach 1:56,50 Minuten als Sechster an, der WM-Neunte Christian Diener (Potsdam) qualifizierte sich auf Rang neun in persönlicher Bestzeit (1:56,62) für die Vorschlussrunde (in der Nacht auf Donnerstag, ab 3.30 Uhr). "Ich bin noch nicht über meine Grenzen hinausgegangen. Für das Halbfinale habe ich mir den deutschen Rekord vorgenommen", sagte Diener. Rekordinhaber Glania, der vor vier Jahren in Berlin 1:55,87 Minuten geschwommen war, konterte: "Den Kampf nehme ich an. Vielleicht stelle ich den Rekord auf."

+++ Rothenbergers gutes Debüt +++

Das war ein guter erster Olympia-Auftritt: Sönke Rothenberger hat den deutschen Dressur-Reitern einen Auftakt nach Maß beschert. Mit seinem Wallach Cosmo kam der 21 Jahre junge Bad  Homburger auf 77,314 Prozentpunkte – die bis dahin beste Wertung. Um 20.51 Uhr geht auch noch Dorothee Schneider vom Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb an den Start.

Dienstag, 09.08.2016

+++ Wecker stellen für Marco Koch +++

Es könnten sich lohnen, heute den Wecker zu stellen: Vielleicht wird es eine goldene Nacht für Hessen! Um 3.03 Uhr unserer Zeit startet Marco Koch in sein olympisches Finale – und der Darmstädter würde über 200 Meter Brust nach dem Weltmeistertitel vor einem Jahr zu gerne auch im Zeichen der Ringe zum Goldschwimmer. Zumindest eine Medaille sollte drin sein. Was dann die erste wäre für die bislang enttäuschenden deutschen Schwimmer. Ebenfalls heute im olympischen Wasserbecken: Jan-Philip Glania von der SG Frankfurt, ab 18.25 Uhr in den Vorläufen über 200 Meter Rücken. Das Halbfinale für den deutschen Meister wäre dann noch in der Nacht auf Donnerstag, gegen 3.30 Uhr – kurz nach Kochs großem Auftritt. Glanias Frankfurter Vereinskollegin Sarah Köhler ist bereits ab 19.40 Uhr mit der deutschen Staffel über 200 Meter Freistil im Einsatz. Und dann sind möglicherweise bald goldene Reiter zu sehen: Am ersten Tag im Grand Prix der Dressur beginnt für den Bad Homburger Sönke Rothenberger mit seinem Wallach Cosmo (Start: 18.48 Uhr) und die für den Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb reitende Dorothee Schneider auf Showtime (20.51 Uhr) die Medaillenjagd mit der deutschen Equipe.


+++ Schwimm-Weltmeister Koch im Finale +++

Schwimmer Marco Koch zieht als Siebter im Halbfinale über 200 Meter Brust in das Finale ein. "Ich war schneller als heute Morgen und bin weiter - was will ich mehr?", kommentierte der Darmstädter sein Rennen, bei dem er nach 2:08.12 Minuten anschlug. "Aber ich bleibe dabei: Das Finale wird nur über den Weltrekord entschieden."

+++ Schwimm-Weltmeister Koch weiter +++

Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat seine erste Pflichtaufgabe locker gelöst. Als Vorlauf-Fünfter zog der Darmstädter ins Halbfinale über 200 Meter Brust ein. "Es hat sich ganz gut angefühlt", sagte Koch. Er wolle im Halbfinale in der Nacht aber noch etwas schneller sein als in diesem ersten Rennen, in dem er 2:08,98 Minuten benötigte.

+++ Koch und Co. als Letzte im Ziel +++
 
Es hat nicht sein sollen für Jonathan Koch: Der Ruderer von der Frankfurter RG Germania ist mit seinen drei Kollegen nicht über das Halbfinale hinausgekommen. Der leichte Männer-Vierer hat damit als drittes deutsches Boot am Dienstag die Qualifikation für das olympische Regatta-Finale verpasst. Koch, Lars Wichert, Tobias Franzmann und Schlagmann Lucas Schäfer kamen in ihrem Halbfinale auf
dem letzten Platz ins Ziel.

+++ Jonathan Kochs persönliches Finale +++

An diesem Dienstag um 15.50 Uhr gilt es für Jonathan Koch: Dann startet der Ruderer von der Frankfurter RG Germania mit seinen drei Mitstreitern im deutschen Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann in das olympische Halbfinale – für den 30-jährigen Routinier Koch schon ein „persönliches Finale“. Am Montag hatte es das Quartett als Zweiter seines Hoffnungslaufes in die Vorschlussrunde geschafft. „Den Worst Case haben wir jetzt schon mal verhindert. Sich beim Ausrudern den Applaus der mitgereisten deutschen Unterstützer abzuholen, war sehr schön und beflügelt uns, morgen nochmal einen Grund dafür zu liefern“, meinte Koch danach. Cheftrainer Ralf Hollmann urteilte nach dem Halbfinaleinzug: „Das war jetzt die Pflicht, morgen kommt die Kür. Das Quartett ist als 13. aus der letzten WM hierhergekommen, das bedeutet also schon mal eine Steigerung. Morgen müssen die Vier ein perfektes Rennen abliefern.“ Dann ist auch das Finale drin, das am Donnerstag stattfindet.

+++ Timo Boll ist ausgeschieden +++

Tischtennis-Star Timo Boll ist im Achtelfinale der Olympischen Spiele ausgeschieden. Der deutsche Fahnenträger und sechsmalige Europameister unterlag gegen den Nigerianer Quadri Aruna mit 2:4-Sätzen.

Damit ist auch bei der fünften Olympia-Teilnahme Bolls Traum von der ersten Einzel-Medaille geplatzt. Im Viertelfinale wäre er ohnehin auf Weltmeister und Topfavorit Ma Long aus China getroffen, der den Südkoreaner Youngsik Jeoung mit 4:0 bezwang.

+++ Hambüchen mit den Turnern Siebter +++

Auch ohne den verletzten Andreas Toba haben sich die deutschen Turner noch einmal verbessert und im Team-Finale den siebten Platz belegt. Mit 261,275 Punkten egalisierte die Equipe um Fabian Hambüchen vor 11 000 Zuschauern in der heißen Atmosphäre der Olympic Arena von Rio ihr Ergebnis der Spiele von London 2012.
 
Montag, 08.08.2016


+++ Timo Boll startet mit Zittersieg bei Olympia +++

Der aus dem Odenwald stammende Timo Boll hat beim olympischen Tischtennisturnier sein Auftaktspiel mit Ach und Krach gewonnen. Der sechsmalige Europameister aus Düsseldorf besiegte am Sonntagabend (Ortszeit) in der dritten Runde Alexander Shibajew mit 4:3-Sätzen. Zwei Tage nach der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro hatte der an Nummer zehn gesetzte Boll allerdings große Mühe gegen den Russen.


+++ Bartusiak fordert gegen Kanada mehr Kompaktheit +++

Im Gruppenfinale des Olympia-Turniers gegen Kanada wollen die deutschen Fußball-Frauen endlich zur Gold-Form auflaufen und mit einem Sieg Selbstvertrauen für die K.o.-Phase tanken. "Wir wollen gewinnen", verkündete DFB-Spielführerin Saskia Bartusiak das Ziel für die Partie an diesem Dienstag (21.00 Uhr MESZ). Bartusiak, die ihr 98. Länderspiel bestreiten wird, fordert vor allem mehr Kompaktheit als beim 2:2 gegen Australien zum Auftakt. "Die hat uns über weite Strecken gefehlt. Das müssen wir besser machen", sagte die 33-Jährige vom 1. FFC Frankfurt. Die Partie gegen Kanada sei für sie ganz speziell, "denn dort ist mit Sophie Schmidt eine Vereinskameradin im Kader."


+++ Rückenschwimmer Glania verpasst Olympia-Finale +++
Für Rückenschwimmer Jan-Philip Glania ist über 100 Meter erwartungsgemäß das olympische Halbfinale über 100 Meter die Endstation gewesen. Der EM-Dritte von 2014 blieb am Sonntag in Rio in 53,94 Sekunden als insgesamt Zwölfter deutlich über seiner Bestzeit von 53,48. Schnellster des Halbfinales war der Amerikaner David Plummer. Der 21-Jährige schlug nach 52,49 Sekunden an.
 
Sonntag, 07.08.2016


+++ Sarah Köhler mit neuer Bestzeit +++

Sarah Köhler ist in ihrem Vorlauf über 400 Meter Freistil zu einer neuen Bestzeit geschwommen. Die 4:06,55 Minuten reichten in dem Weltklassefeld allerdings nur zu Rang zehn, sodass die 22-Jährige das Finale in der Nacht verpasste.

+++ Glania im Halbfinale +++

Jan-Philip Glania steht im Halbfinale über 100 Meter Rücken. Der Schwimmer der SG Frankfurt belegte mit einem durchwachsenen Vorlauf in
53,87 Sekunden den 15. Platz. Nun hofft er auf eine Steigerung im nächsten Rennen (4 Uhr deutscher Zeit). "Das Feld ist ernom stark geworden", sagte Glania, "und mein Start war etwas holprig."
 
+++ Ruder-Wettbewerb abgesagt +++

Wegen der schwierigen Wetterbedingungen mit starkem Wind und Wellengang sind die olympischen Ruder-Wettbewerbe von Rio de Janeiro am Sonntag abgesagt worden. Der Hoffnungslauf, in dem der Frankfurter Jonathan Koch (RG Germania) mit dem Leichtgewichts-Vierer die Halbfinalteilnahme klarmachen will, soll nun am Montag um 16 Uhr deutscher Zeit starten.
  +++ Petkovic verliert gegen Ukrainerin +++

Für Andrea Petkovic ist das olympische Tennisturnier bereits beendet. Die Darmstädterin verliert 6:2, 1:6, 3:6 gegen die Ukrainerin Elina Svitolina.

Samstag, 06.08.2016

+++ Koch verpasst direkten Einzug ins Halbfinale +++

Ruderer Jonathan Koch von der Frankfurter RG Germania hat mit dem deutschen Leichtgewichts-Vierer den direkten Einzug ins Halbfinale verpasst. In seinem Vorlauf belegte das Boot des Deutschen Ruderverbandes in der Lagune Rodrigo de Freitas nur den vierten Platz. Im Hoffnunglauf am Sonntag (15 Uhr deutscher Zeit) haben der 30-jährige Hesse und seine Teamkollegen aber noch eine weitere Chance aufs Weiterkommen.

+++ Hesse schwingt Fahne +++

Timo Boll hat seine erste Herausforderung bei diesen Spielen souverän gemeistert. Der Tischtennisspieler aus Höchst im Odenwald führte bei der Eröffnungsfeier als Fahnenträger die deutsche Mannschaft freudestrahlend ins Maracana-Stadion. Selten sah man den Hessen in der Öffentlichkeit so locker und gelöst, und nichts deutete darauf hin, das das Banner ihm zu schwer sein könnte. Basketballer Dirk Nowitzki, der die gleiche Last 2008 in Peking trug, hatte Boll noch davor gewarnt.

Freitag, 05.08.2016

+++ Frankfurter Schwimmer Glania im Radio-Fokus +++

Der Radiosender FFH begleitet den Frankfurter Schwimmer Jan-Philip Glania bei seinen zweiten Olympischen Spielen intensiv. Doch sollte der Rückenspezialist die Halbfinals und Finals erreichen, bleibt Reporter Michael Maxen außen vor. Die Entscheidungen wurden als so genannte High Demand Events eingestuft; elektronische Medien, die keine Übertragungsrechte besitzen, haben bei diesen keinen Zutritt.

+++ Hambüchen zwiegespalten über Nicht-Nominierung zum Fahnenträger +++

Dass er bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele heute Abend in Rio die deutsche Fahne nicht tragen darf, ist für Kunstturner Fabian Hambüchen eine „zweischneidige Angelegenheit“. Einerseits hätte der Wetzlarer dies zum Abschluss seiner Karriere gerne getan und war entsprechend enttäuscht, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ihn erst gar nicht in den Kreis der fünf Kandidaten aufgenommen hatte. Andererseits sei der Grund dafür nachvollziehbar: Hambüchen bestreitet bereits am Samstag mit der Riege des Deutschen Turner-Bundes die Qualifikation – „dicke Beine“ vom Stehen im und vor dem Stadion kann er da nicht gebrauchen.

+++ Nur noch wenige Stunden bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele +++

FNP-Reporterin Katja Sturm ist während des sportlichen Großereignisses in Brasilien und berichtet an dieser Stelle live vor Ort von den Geschehnissen. Bald geht es los!
 
Donnerstag, 04.08.2016

+++ Hessebub Timo Boll zum deutschen Fahnenträger gewählt +++
 
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