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B 3-Ausbau: Drumherum bevorzugt

Das bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis gibt den Ausschlag: Deshalb haben die Straßenplaner dem Bund vorgeschlagen, die künftige B 3 als enge Umfahrung um den Straßberg herumzulegen, sagt Planer Lutz Dathe. Weil „wir aber wissen, dass es eine andere Erwartungshaltung gibt“, werde auch die Alternative einer Einhausung geprüft.

Die würde im Ortsbereich Okarbens 400 Meter lang werden plus jeweils 350 Meter langer Zufahrtsrampen auf beiden Seiten. Weil die neue B 3 dann auf der Trasse der alten verliefe, müsste von der Toom-Kreuzung bis Okarben eine neue Ortsstraße neben die neue B 3 gebaut werden. In Okarben würde diese auf dem Deckel der Einhausung verlaufen. „Ziel ist es ja, den Fernverkehr vom regionalen zu trennen“, sagt Dathe. „Ein Ver- und Entflechten dieser Verkehre macht keinen Sinn auf der Strecke.“

 

Ganz klar unterstreicht der Planer: „Unser Vorschlag für eine Umfahrung stellt noch kein Todesurteil für die Einhausung dar.“ Sie sei vielmehr „ein fachlich begründetes Urteil“. Die letzte Entscheidung liege allein in Berlin, denn für den Neubau der Bundesstraße zahlt der Bund. Er hatte bereits vor knapp zwei Jahren angekündigt, das Projekt in Karben bis 2010 finanzieren zu wollen, damit die Straße möglichst in einem Rutsch von Friedberg über Wöllstadt bis Karben gebaut werden kann. In Friedberg laufen die Arbeiten auf Hochtouren, in Wöllstadt hofft man für nächstes Jahr auf Baurecht.
 

Die Umgehungspläne des ASV sehen vor, dass die neue B 3 60 bis 70 Metern oberhalb der Bebauung des Straßberges verläuft. Weil dies in einem Einschnitt und mit einer Verwallung geschehen solle, würden die Lärmgrenzwerte für die Anwohner aber „deutlich unterschritten“, beruhigt Lutz Dathe.
 

Bei der Einhausung dagegen würden auch die Anwohner der heutigen Ortsdurchfahrt vom Lärm befreit. Die Einhausung sei außerdem „ökologisch mit Abstand die beste, verkehrlich gleichwertig, aber mit dem Nachteil der deutlichen Mehrkosten und künftig erheblicher Betriebskosten“. (dpg)

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