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Besucher-Ansturm zum Ende des Hessentags erwartet

Endspurt beim Landesfest: Der Hessentag in Oberursel lockte am Samstag wieder Tausende Besucher. Zum Abschluss des Events soll es am Sonntag in der Stadt dann noch einmal richtig eng werden.
Besuchermagnet: Der Hessentag hat die Millionenmarke bereits geknackt. Foto: dpa Besuchermagnet: Der Hessentag hat die Millionenmarke bereits geknackt. Foto: dpa

Der Hessentag steht kurz vor dem Finale - und die Organisatoren erwarten einen Besucher-Ansturm. Der Festumzug am Sonntag werde Tausende Menschen nach Oberursel locken, sagte Erhard Blatt vom Hessentags-Büro der Staatskanzlei am Samstag.

Bei dem Treiben wirkten rund 4000 Leute mit. «Und die bringen ja nun auch jede Menge Besucher mit.» Die Millionenmarke hat das Fest bereits geknackt - bis zum Samstag hatten rund 1 045 000 Menschen das Event besucht. Beim 51. Hessentag werden insgesamt mehr als 1000 Veranstaltungen angeboten, etwa Konzerte, Theatervorstellungen und Diskussionsrunden.

Die nach eigenen Angaben «größte sozialpolitische Kundgebung» organisierte am Samstag der Sozialverband VdK. Der Verband warnte vor einem höheren Renteneintrittsalter. Der Landesvorsitzende Udo Schlitt kritisierte die Empfehlung der Wirtschaftsweisen, die Rente mit 69 einzuführen.

Bereits heute habe nur jeder zehnte 63- und 64-Jährige einen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob, sagte er laut Mitteilung. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nahm an der Veranstaltung teil.

Mit dem traditionellen Umzug geht der Hessentag am Sonntag zu Ende: Mehr als 70 Motivwagen, rund 50 Pferde und 18 Trachtengruppen werden durch Oberursel ziehen. Zuvor stand für Samstagabend ein Konzert von Bryan Adams auf dem Plan, am Sonntag sollen Linkin Park die Konzertbühne rocken. «Es gibt noch genügend Karten», sagte eine Sprecherin der Stadt Oberursel.

Der «große Abbau» beginnt am Montag, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Die Demontage großer Spielstätten könne gar bis Ende der Woche dauern. Damit die Arbeiter auch an Fronleichnam schuften können, hob die Ordnungsbehörde das Arbeitsverbot auf.

«Viele Abbauunternehmen kommen zudem aus Bundesländern, die am Donnerstag keinen Feiertag haben und können daher mit ihren Angestellten die Arbeiten fortsetzen», teilte der Erste Stadtrat Dieter Rosentreter mit.

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