Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Die TuRa will ins Viertelfinale

Andreas Scherer ist trotz seiner erst 22 Jahre ein Urgestein beim Gruppenligisten. Auch seine Bilanz beim Offensiv-Cup kann sich sehen lassen.
Ein wichtiger Defensivakteur bei der TuRa: Andreas Scherer (links). Ein wichtiger Defensivakteur bei der TuRa: Andreas Scherer (links).

Bei den Auftritten, die der Defensiv-Spezialist bisher 2008 und 2009 absolvierte, zog TuRa Niederhöchstadt jeweils in die Viertelfinals ein. Dort war zwar gegen den späteren Sieger FC Eddersheim Endstation, Andreas Scherer scheint seinem Team in der Halle aber etwas zu geben, das es braucht, um erfolgreich zu spielen. Ohne ihn schied der Gruppenligist 2010 in der Vorrunde aus. "Ich bin kein Filigrantechniker und auch kein Hallenexperte", schätzt der jüngere der beiden Scherer-Brüder seine fußballerischen Fähigkeiten realistisch ein. Er helfe einfach der Mannschaft, die neben der Absage von Bruder Christian auch das Fehlen von Martin Zaluk und Nebil Kaplan verkraften muss.

Um das Ziel, das er sich mit Marc Klüpfel (Tor), Dennis Blum, Björn Roth, Abdel Mansouri, Marco Busch, Markus Ithen, Andreas Heil und Cem Bektas gesetzt hat, zu erreichen – zumindest die Vorrunde zu überstehen, setzt der Vize-Kapitän auf ein ausgewogenes Verhältnis aus offensiven Kreativspielern und Akteuren, die in der Abwehr "den Laden zusammenhalten". Während er sich zu Letztgenannten zählt, möchte er den Kollegen im Angriff den Rücken freihalten. "Wenn wir es schaffen, diese Mischung gut zu kombinieren, ist etwas drin", ist sich Scherer sicher.

Der Niederhöchstädter weiß um die Tradition des Turniers und auch um die sportlichen Besonderheiten. Neben Gruppengegner und Pokalverteidiger Viktoria Kelsterbach zählt er Regionalligist 1. FC Eschborn und Hessenligist FC Eddersheim zum Favoritenkreis. "Außerdem gibt es jedes Jahr die ein oder andere Überraschung aus niedrigeren Ligen." Um selbst einmal für so eine Überraschung zu sorgen, müsse sich der Tabellenzweite der Gruppenliga in der Gruppe A gegen Kelsterbach gut behaupten, sagt Scherer, und Kreisoberligist SV Kriftel gelte es unbedingt zu schlagen. "Ab dem Viertelfinale ist dann alles möglich", weiß Scherer und denkt an die Finalteilnahme von Gruppenliga-Konkurrent Germania Weilbach im Vorjahr. Auch wenn Weilbach diesmal ebenso wenig dabei ist wie Rekordsieger VfB Unterliederbach, stapelt Scherer tief. "Wir haben zwar in der Feldrunde einen guten Lauf gehabt und hoffen, dass wir diesen Schwung auch mit aufs Parkett in Kriftel nehmen können, ich gebe uns aber allerhöchstens Außenseiter-Chancen." Hält seine eigene Serie von zwei Viertelfinal-Teilnahmen bei zwei Auftritten, könnte sein Team zufrieden sein. "Außerdem wollen wir das ein oder andere Tor für den guten Zweck schießen", kündigt Scherer an.awo

Zur Startseite Mehr aus Themen von A bis Z

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz

© 2017 Frankfurter Neue Presse