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Eine Familientour durch Frankfurt

In unserer Serie mit Tipps für einen Ausflug bleiben wir im dritten Teil in Frankfurt.
Der Ebbelwei-Express fährt durch Frankfurt. Bild-Zoom
Der Ebbelwei-Express fährt durch Frankfurt.

Frankfurt hat aufgeholt. Ja, bestimmt auch bei den Höhenmetern der Häuser, aber hauptsächlich im weltweiten Ranking der lebenswertesten Großstädte.

Lebenswert? Groß? Aber sicher doch, groß ist das Freizeitangebot und als lebenswert empfinden die Mainmetropole unterdessen derart viele Bewohner, dass Frankfurt unter den Top 10 rangiert – hinter Sidney, vor Hamburg. Höchste Zeit, mal mit der ganzen Familie nicht etwa zum Shopping, sondern zum Kennenlernen der schönen Unbekannten einzufliegen ... pardon, reinzufahren. Es soll jedoch auch den ein- oder anderen Einwohner innerhalb der Stadtgrenzen geben, der noch nie im Frankfurter Zoo war. Willkommen im zweitältesten Tiergarten Deutschlands! Der verdankt Bernhard Grzimek seine weltweite Bekanntheit, und die kommt nicht von ungefähr. Highlights für heutige Besucher sind der geräumige Katzendschungel, wo sich die majestätischen Löwen und Tiger Auge in Auge betrachten lassen, sowie der Bogori-Wald, die neue und artgerechte Heimat der wilden Affenbande. Doch auch das Nachttierhaus ist seit Jahrzehnten eine Attraktion, hat man hier doch Tag und Nacht einfach umgekehrt, so dass sich bei Sonnenschein eigentlich schlafende Tiere gut beobachten lassen. Das Exotarium ist Ziel aller Aquarianer und Freunde kriechender oder schwimmender Reptilien, während das Ziegengehege nebenan die kleinsten beim Streicheln der gehörnten Spaßmacher glücklich macht.

Da ist man schnell ein paar Stunden unterwegs, die Beine sind müde – da kommt der Ebbelwei-Express gerade recht! Direkt vom Zoo startet die Stadtrundfahrt mit der bunt bemalten historischen Straßenbahn. Es geht quer durch die City, vorbei an Römer, Europäischer Zentralbank, Schauspiel, Messeturm und vielem mehr, was sich gut mit einem kühlen Getränk in der Hand beobachten lässt. Für die Kleinen gibt’s Apfelsaft und Brezeln, Mama und Papa können das Frankfurter Nationalgetränk Äpfelwein probieren.

Wir wollen danach noch deutlich tiefer in die Geschichte einsteigen, ohne dabei auch nur einen Funken Langeweile aufkommen zu lassen, und besuchen das Senckenberg Naturmuseum. Von Vulkanen bis hin zu Edelsteinen, von meterhohen Dino-Skeletten bis zu kleinsten Käfern – hier wird die Geschichte der Welt von ihrer Geburt an bis heute erzählt. Riesige Knochengerüste bieten dabei eine spektakuläre Fotokulisse («Schau mal Vati, der kleine Punkt unter dem Dino, das bist du!»), interessante Exponate wie etwa eine gut erhaltene ägyptische Mumie machen den Streifzug durch die Jahrtausende nicht nur unterhaltsam, sondern regen zum Nachlesen oder -denken an.

A propos: wussten Sie, dass an unserer nächsten Station, dem Frankfurter Flughafen, mehr Menschen arbeiten, als in mancher deutschen Kleinstadt? Deutschlands größter Airport ist eine eigene, faszinierende Welt für sich, die zum Teil auf eigene Faust, am besten aber mittels einer Führung erkundet werden kann. Die führt beispielsweise in die unterirdischen Katakomben des riesigen Geländes, wo Gepäckstücke kilometerweit auf Bändern transportiert werden. Schließlich endet jeder Besuch auf der tollen Besucherterrasse, die perfekt geeignet scheint, um das Fernweh zu pflegen und Pläne für die Ferien zu schmieden – unser Ein-Tages-Urlaub in Frankfurt geht hier jedenfalls zu Ende.

Mehr Infos gibt es in dem neuen Reiseführer «Freizeit in Hessen», der ab sofort für 5,80 Euro am gut sortierten Kiosk erhältlich ist. Sie können ihn auch im Internet unter www.journalportal.de bestellen.

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