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Es geht um den guten Zweck

Der Ärger über das vorzeitige Ausscheiden verflog bei den Teams auf den Plätzen fünf bis zwölf schnell, schließlich ging es um die gute Sache.
Dabei sein für den guten Zweck: Auch die Vertreter der Plätze fünf bis zwölf stellten sich in den Dienst der Stiftung Leberecht: (stehend von links) Andrea Müller (HK-Geschäftsstellenleiterin), Herbert Zill (Stellvetretender Kreisfußballwart), Mathewes Asmeron (SG Oberliederbach), Sascha Friedrich (SG Bremthal), Mimoun El Isaoui (Fortuna Höchst), Christian Neubauer (SG Hoechst), Angelo Vasallo (DJK Hattersheim), Ines Hoffmann (Globus Hattersheim), Rolf Robatzek, Nadine Gründer (Globus Hattersheim), (vorne von links) Agon Alihajdari (SV Kriftel), Dominique Groß (Viktoria Kelsterbach), Hakim Achtary (FC Schwalbach) und Pierre Stern (Taunus-Sparkasse).	Fotos: Schellhaas Dabei sein für den guten Zweck: Auch die Vertreter der Plätze fünf bis zwölf stellten sich in den Dienst der Stiftung Leberecht: (stehend von links) Andrea Müller (HK-Geschäftsstellenleiterin), Herbert Zill (Stellvetretender Kreisfußballwart), Mathewes Asmeron (SG Oberliederbach), Sascha Friedrich (SG Bremthal), Mimoun El Isaoui (Fortuna Höchst), Christian Neubauer (SG Hoechst), Angelo Vasallo (DJK Hattersheim), Ines Hoffmann (Globus Hattersheim), Rolf Robatzek, Nadine Gründer (Globus Hattersheim), (vorne von links) Agon Alihajdari (SV Kriftel), Dominique Groß (Viktoria Kelsterbach), Hakim Achtary (FC Schwalbach) und Pierre Stern (Taunus-Sparkasse). Fotos: Schellhaas

Die größte Überraschung war sicherlich der schwache Auftritt des Titelverteidigers. Bereits nach der Vorrunde schied Viktoria Kelsterbach aus und belegte nur Platz neun. "Wir haben uns viel vorgenommen und gar nichts umgesetzt. Wir sind zurecht ausgeschieden", kommentierte Torhüter Dominique Groß die eigene Leistung.

Für Kreisoberligist SV Kriftel reichte es für einen guten sechsten Platz. Nur denkbar knapp verloren die Krifteler das Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger Eddersheim. Ein umstrittener Strafstoß entschied erst wenige Sekunden vor Schluss über den Einzug ins Halbfinale. "Das ist natürlich ärgerlich, besonders weil wir gut mitgehalten haben und uns im Turnier gut verkauft haben. Alles in allem können wir trotzdem zufrieden sein", sagte der Krifteler Faouzi Onyachou, dem es trotzdem wie immer viel Spaß gemacht hat – auch wenn sich bei dem ein oder anderen Teamkollegen die Gemüter etwas erhitzten.

Dabei landete er mit seinem Team noch einen Platz vor der eigentlich stark aufspielenden SG Oberliederbach. Platz sieben war etwas undankbar für den Tabellenfünften der Verbandsliga Mitte. "In den entscheidenden Szenen war Eschborn einfach cleverer, und das entscheidet dann letztlich das Spiel", sagte Denny Piazza enttäuscht, der die knappe Viertelfinal-Niederlage gegen den Regionalligisten aber deutlich gefasster trug als einige seiner Mitspieler. Immerhin sei das Ganze für einen guten Zweck.

Gruppenligist SG Bremthal war da mit Platz acht schon zufriedener. "Wir wollten die Gruppenphase überstehen. Das war das große Ziel und alles andere nur Bonus", sagte Julian Jaroszewski. Und das Ziel erreichte Bremthal mit Bravour: Besonders der 6:0-Sieg gegen Fortuna Höchst blieb dabei im Gedächtnis, nicht zuletzt wegen der fairen Geste der Bremthaler (siehe nebenstehender Text). Im Viertelfinale gegen Schwanheim gab‘s für den Gruppenligisten auch vollzählig nichts mehr zu holen. Jaroszewski stach mit seinen drei Treffern dabei noch am deutlichsten heraus.

Für C-Ligist Fortuna Höchst galt das Motto "Dabei sein ist alles". Nachdem sich das Team fürs Turnier qualifizierte, kam es über die Gruppenphase nicht hinaus. "Das Schlimmste ist aber eigentlich, dass sich Spieler verletzt haben, die ich für draußen wieder brauche", klagte Trainer Asif Razi. "Die Atmosphäre hier ist aber einzigartig." Ähnlich erging es dem FC Schwalbach und der DJK Hattersheim. Für beide war bereits nach der Gruppenphase Schluss und mit jeweils null Punkten belegten sie Platz zehn und elf. "Wir haben uns etwas mehr erhofft, aber es war schon ganz okay", sagte der Hattersheimer Abteilungsleiter Angelo Vasallo bei der Siegerehrung der Plätze fünf bis zwölf. "Für einen A-Ligisten haben wir die Sache gut gemacht."

Einen guten Eindruck hinterließ auch die SG Hoechst. Platz fünf sprang für das Team des Trainerduos Musa Haslak und Christian Neubauer heraus. Erst im Neunmeterschießen war im Viertelfinale gegen Niederhöchstadt Schluss. "Aber es hat Spaß gemacht und wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert", sagte David Döring. "Außerdem war es ja für einen guten Zweck. Also kommen wir nächstes Jahr gerne wieder." rku

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