Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Kühle Orte für sommerliche Tage in Hessen: Heißer Sommer: Hier gibt´s Abkühlung

An diesem Wochenende wird es richtig heiß. Wer der Hitze entkommen will, dem sei der Gang unter die Erde empfohlen. Aber auch Hochseilgärten in Baumwipfeln und Gewölbekeller bieten Abkühlung.
Frankfurt. 
Atemberaubender Anblick: Die Kristallhöhle in Kubach ist einzigartig in Deutschland. Foto: dpa Bild-Zoom
Atemberaubender Anblick: Die Kristallhöhle in Kubach ist einzigartig in Deutschland. Foto: dpa
- KRISTALLHÖHLE KUBACH: Nur neun Grad beträgt die Temperatur in der Kristallhöhle am Nordrand des Taunus. «Das kann schon kalt werden», sagt Corina Ruis vom Höhlenverein, der die Führungen organisiert. Besucher sollten auf jeden Fall eine Jacke und feste Schuhe mitbringen. Wer die einzige Calcitkristallhöhle Deutschlands besichtigen will, muss 456 Treppenstufen hinabsteigen. Sie führen den Besucher bis zu 70 Meter unter die Erde. Die Führungen dauern 45 Minuten und finden an Wochenenden und Feiertagen zwischen 10 und 17 Uhr statt. Interessierte müssen sich anmelden.

- NATIONALPARK KELLERWALD-EDERSEE: Der Nationalpark ist 57,38 Quadratkilometer groß. Genügend Schatten finden die Besucher im Buchenwald, der eine UNESCO-Weltnaturerbestätte ist. «Buchen spenden besonders viel Schatten, weil sie sehr dicht bewachsen sind», sagt Park-Ranger Markus Daume. Buchenwälder sind in Deutschland mittlerweile selten geworden. Am Pfingstsonntag wird eine Pfingstnelken-Wanderung angeboten. Wem es selbst hierzu zu heiß ist, der findet im nahe gelegenen Edersee Abkühlung.

- WASSERSPIELE BERGPARK WILHELMSHÖHE: In Kassel lockt ein ganz besonderes Schauspiel: Im Bergpark findet am Samstag um 22 Uhr ein beleuchtetes Wasserspiel statt. Das Wasser sprudelt hierbei unter anderem über Kaskaden und ein Aquädukt bis in den Schlossteich, wie es auf der Homepage der Stadt Kassel heißt. Zudem wird es bunt angestrahlt. Wer trotz dieses Anblicks immer noch schwitzt, kann seine Füße ins Wasser tauchen.

- RHEIN-MAIN ADVENTURE FOREST: In Rüsselsheim können Kletterbegeisterte in die Baumwipfel steigen. Dort ist es kühl und schattig. «Für den Nachwuchs bietet sich vor allem der Kinderparcours an», sagt Kletterlehrer Dirk Sehling. Dieser liegt lediglich in zwei Metern Höhe. Dort dürfte es am schattigsten sein. Für Erwachsene gibt es Einsteiger-, Fortgeschrittenen- und, für die ganz Hartgesottenen, sogar eine sogenannte Ironmankletterstrecke.

- KASEMATTEN MARBURG: Besucher in Marburg können am Samstag, 7. Juni, einen Blick in die Kasematten unter dem Landgrafenschloss werfen. Wer den beschwerlichen Weg hinauf zum Schloss bewältigt hat, kann sich auf angenehme Kühle in den Festungsbauten freuen: Laut der Marburg Tourismus und Marketing GmbH herrschen in den Gewölben Temperaturen von rund 20 Grad.

- GRUBE FORTUNA: Deutlich kühler ist es im Besucherbergwerk im mittelhessischen Solms. «Untertage herrschen konstant 13 Grad», sagt Bergwerksführerin Marina Roth. Die stillgelegte Eisenerzförderstätte liegt in bis zu 150 Meter Tiefe. An den Pfingsttagen finden zwischen 10 und 17 Uhr alle 30 Minuten Bergwerkstouren statt.

- SALZGROTTE FRANKFURT: Wer neben Kühlung Entspannung sucht, ist in der Salzgrotte richtig. An den Decken und Wänden der Räume im Frankfurter Ostend wurden 25 Tonnen Himalaya-Kristallsalz verarbeitet, wie eine Mitarbeiterin berichtet. Das soll ein Klima schaffen, das an einen Meeres-Aufenthalt erinnert. Angesichts der erwarteten Außentemperaturen ist allein das Raumklima mit 20 bis 23 Grad schon eine Wohltat. Am Samstag hat die Grotte von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Pfingstsonntag und -montag bleibt sie geschlossen. Besucher müssen sich anmelden.

- BONIFATIUSGRUFT FULDA: Die Führungen durch den Fuldaer Dom, das Stadtschloss und die Michaelskirche beinhalten auch einen Abstecher in die Bonifatiusgruft. Dort werden die Gebeine des heiligen Bonifatius aufbewahrt. «Da unten ist es angenehm kül», sagt eine Mitarbeiterin. Die Führungen starten jeden Tag um 14 Uhr an der Touristeninformation.

- MUSEEN FRANKFURT: Museen sind naturgemäß darauf bedacht, ihre Ausstellungsstücke zu schützen. Also temperieren die Häuser ihre Räume meist auf etwa 20 Grad. Auch die Luftfeuchtigkeit wird penibel kontrolliert. Wie der Sprecher des Frankfurter Städels sagt, kommen während heißer Tage vor allem ältere Menschen in das Ausstellungshaus - wohl auch der Kühle wegen. In Städel ist noch bis zum 15. Juni die Emil-Nolde-Retrospektive zu sehen.

- WEINKELLER KLOSTER EBERBACH: Der Weinkeller des Klosters bei Eltville ist gut abgeschirmt. «Im Weinkeller ist es konstant 12 bis 14 Grad kühl», sagt Klostermitarbeiter Thomas Schamari. Während einer Klosterführung kann auch der Weinkeller besichtigt werden. An den Pfingsttagen gibt es Besichtigungen um 11, 13 und 15 Uhr. Eine Anmeldung ist nur für größere Gruppen nötig.
Zur Startseite Mehr aus Themen von A bis Z

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz

© 2017 Frankfurter Neue Presse