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Kern zeigt Respekt

Verbandsligist Germania Schwanheim hat eine der schwersten Gruppen beim 27. Offensiv-Cup erwischt.
Ist der sichere Rückhalt der Schwanheimer: Torhüter André Kern.	Foto: Lorenz Ist der sichere Rückhalt der Schwanheimer: Torhüter André Kern. Foto: Lorenz

Mit der SG Oberliederbach treffen die Schwanheimer auf einen Ligakonkurrenten aus der Verbandsliga Mitte. Hinzu kommt mit dem FC Schwalbach die bislang erfolgreichste Mannschaft dieser Hallenrunde. Der Kreisoberligist gewann bereits die Turniere in Zeilsheim und Sulzbach und hinterließ einen glänzenden Eindruck. Diese starken Leistungen sind auch den Schwanheimern nicht verborgen geblieben.

"Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen", sagt der Schwanheimer Torwart André Kern, der beim Offensiv-Cup eine ganz entscheidende Rolle bei den Schwanheimern einnehmen könnte. Sollte der 26-Jährige – wie in der Feldrunde – zum Garanten zwischen den Pfosten werden, scheint Germania Schwanheim bestens für das diesjährige Hallenspektakel gerüstet zu sein. "Mit Oberliederbach sind wir auf Augenhöhe, aber auch Schwalbach hat ganz sicher etwas drauf in der Halle", sagt die Schwanheimer Nummer Eins.

Doch Kern möchte gar nicht zu sehr an die Konkurrenten denken. Er weiß um die Stärken seiner Mannschaft: "Wer am Samstag in Sulzbach war, hat gesehen, dass wir ein gutes Team am Start haben." Sollte Schwanheim einen guten Tag erwischen, "können wir weit kommen", ist sich André Kern sicher. Mit Spielern wie Abdellilah Bentaayate oder den Brüdern Karim und Reda Elouardani, Lukas Göttmann oder Alexander Stumm sowie Neuzugang Artem Derevenko, der vom Hessenligisten FC Eddersheim in der Winterpause zurückkehrte, haben die Schwanheimer einige gute Fußballer in ihren Reihen. Der andere Neuzugang aus Eddersheim, Nico Hecker, wird dagegen wohl in der Halle nicht zum Einsatz kommen. Dass der ein oder andere von der Atmosphäre beim Offensiv-Cup und der großen Zuschauerzahl beeindruckt sein könnte, glaubt Kern nicht: "Die Spieler, die dabei sind, kommen alle aus dem Kreis. Man weiß, was da auf einen zukommt."

Für André Kern ist der Offensiv-Cup nichts Neues. Bereits fünf Mal war der Torwart in der Kreissporthalle dabei. Für mehr als das Viertelfinale reichte es seither noch nicht. "Die Atmosphäre ist super. Alle großen Mannschaften aus dem Kreis sind dabei", beschreibt er die Vorzüge des Leberecht-Turniers. Umso mehr hofft der Torwart, dass es seine Mannschaft diesmal vielleicht sogar bis ins Halbfinale schafft. Wen man so weit kommt, sei ohnehin alles möglich.

Doch Kern weiß auch, dass es nichts bringt, schon zu weit nach vorne zu schauen: "Wichtig ist erst einmal, dass wir die Gruppe überstehen und nicht ausscheiden."cn

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