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«Kommunion»: Gemeinschaft mit Jesus

«Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s . . .» – In unserem Abc des Christentums geht es heute um die heilige Kommunion.
Die Oblate soll an das letzte Abendmahl erinnern, bei dem Jesus für seine Jünger das Brot brach. Foto: dpa Foto: epa Shawn Stew (EPA) Die Oblate soll an das letzte Abendmahl erinnern, bei dem Jesus für seine Jünger das Brot brach. Foto: dpa

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Kommunion: Während der Eucharistiefeier bekommt der Gläubige eine runde Backoblate, die heilige Kommunion. Sie wird in Klöstern oder speziellen Herstellungsbetrieben mit einem Stanzeisen aus großen gebackenen Oblatenscheiben herausgestanzt. Während der Eucharistiefeier werden so viele Oblaten zum Altar gebracht, wie Leute in der Kirche sind. Die Gemeinde betet ein spezielles Gebet, während dem der Priester eine einzelne, besonders große Oblate der Gemeinde zeigt. Dabei wird daran gedacht, dass Jesus damals in Jerusalem beim Abendmahl Brot nahm, es brach und seinen Jüngern zu essen gab.

Der Priester bricht nach dem Gebet die große Oblate in mehrere Stücke. Das soll heißen: Jesus macht sich uns zur Nahrung. Dann werden die Stücke und die anderen kleinen Oblaten, über die gebetet worden ist, an die Gemeinde verteilt. Dabei denken die Katholiken: Meine Oblate ist eigentlich ein Stück von einem Brot, das eben zerbrochen wurde, auf dem Altar.

Der ganze Vorgang nennt sich Kommunizieren, denn wenn alle ein Stückchen essen von dem einen zerbrochenen Brot, erneuert sich die Gemeinschaft (lateinisch: communio) mit Jesus.

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