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Mit Klüpfel ins Finale

Vom Papier her gab es in beiden Halbfinalspielen Überraschungen. Die klassenniedrigeren Teams Niederhöchstadt und Eddersheim setzten sich gegen die vermeintlichen Favoriten durch.
Es sollte nicht sein: Schwanheims Co-Trainer Heinrich Rudolf (links) tröstet Lukas Göttmann nach dem verlorenen Neunmeterschießen. Es sollte nicht sein: Schwanheims Co-Trainer Heinrich Rudolf (links) tröstet Lukas Göttmann nach dem verlorenen Neunmeterschießen.

Vom Papier her gab es in beiden Halbfinalspielen Überraschungen. Die klassenniedrigeren Teams Niederhöchstadt und Eddersheim setzten sich gegen die vermeintlichen Favoriten durch.

TuRa Niederhöchstadt – Germania Schwanheim 8:7 (3:3) nach Neunmeterschießen. Der Verbandsligist begann überlegen und führte nach fünf Minuten durch Tore von Stumm und Reda Elourdani mit 2:0. Danach fand Niederhöchstadt ins Spiel. Zunächst köpfte Mansouri an die Latte, Roth traf nach Vorlage von Bektas zum Anschluss. Als Reda Elourdani Torwart Klüpfel überraschte, stand es 3:1 für Schwanheim. In der 16. Minute erhielt der Schwanheimer Sinanaj eine Zeitstrafe, prompt verkürzte Roth auf 2:3. Der Gruppenligist öffnete die Abwehr, Schwanheim hätte mit Kontern für die Entscheidung sorgen können. Doch Reda Elourdani, Stumm und Trigilia vergaben. Dies rächte sich in letzter Minute, als Ithen nach einer Kombination über Blum und Andreas Scherer zum 3:3 ausglich. Im Neunmeterschießen trafen Reda und Karim Elourdani sowie Bentaayate und Stumm für Schwanheim, den Schuss von Göttmann hielt Klüpfel. Für Niederhöchstadt waren Andreas Scherer, Mansouri, Busch und Roth erfolgreich, Blum verschoss. Lukas Göttmann wurde für Schwanheim zur tragischen Figur, Klüpfel parierte. Andreas Scherer behielt noch einmal die Nerven und wurde zum Matchwinner.

FC Eddersheim – FC Eschborn 3:0. Das Duell der beiden klassenhöchsten Teams des Turniers eröffnete Eddersheims Leonardo Bianco mit dem 1:0 nach nur zwei Minuten. Wenig später hätte Thomas Lindner fast erhöht, traf aber nur die Latte. Auf Vorlage von Ibrahimaj legte Bianco allerdings nur Sekunden später das zweite Tor nach (3.). Nachdem Julien Antinac für den Hessenligisten über das Tor gezielt hatte, vergab Prince Schülke die erste Möglichkeit für Eschborn im Duell gegen Torwart Maximilian Filz (9.). Özer schoss anschließend erst knapp daneben (9.) und traf den Ball nicht richtig (11.). Auch Zahit Findik gelang der Anschlusstreffer nicht, er schoss knapp neben das Tor (13.). Das sollte sich rächen, denn Thomas Lindner sorgte mit dem 3:0 für die Entscheidung. Sicherlich etwas Frust spielte bei Eschborns Torwart Onay Sen mit, als er Eddersheims Christian Matheisen rüde von den Beinen holte und dafür eine zweiminütige Zeitstrafe bekam (17.). Pascal Hertlein ging kurzerhand ins Tor und konnte immerhin noch das vierte Gegentor durch Thomas Lindner verhindern. wma/kbe

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