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Neue Ära im Volkstheater

Die Intendantin des Volkstheaters Gisela Dahlem-Christ unterhielt die Gäste auf der FNP-Bühne im Gespräch mit Regisseurin Sylvia Hoffman und Jutta W. Thomasius
Damen-Runde mit tieferen Erkenntnissen: Volkstheater-Intendantin Gisela Dahlem-Christ (links) und Regisseurin Sylvia Hoffman im Gespräch mit Moderatorin Jutta W. Thomasius (Mitte). Damen-Runde mit tieferen Erkenntnissen: Volkstheater-Intendantin Gisela Dahlem-Christ (links) und Regisseurin Sylvia Hoffman im Gespräch mit Moderatorin Jutta W. Thomasius (Mitte).

Sie ist eine von zwei Töchtern der berühmten Volksschauspielerin Liesel Christ und Leiterin des Frankfurter Volkstheaters. Gisela Dahlem-Christ führt fort, was die Mutter begann. Seit 1996 leitet sie als Intendantin das Volkstheater, seit 2010 zusammen mit Autorin und Regisseurin Sylvia Hoffman, die die künstlerische Leitung übernommen hat. Beide berichteten auf der FNP-Bühne im Deschauer Park ihrer Wegbegleiterin Jutta W. Thomasius über ihre Zusammenarbeit.

"Als Sylvia gesagt hat, ich würde das gerne eine Zeitlang machen, war ich glücklich", berichtete Gisela Dahlem-Christ. Sylvia Hoffman, Drehbuchautorin und Regisseurin mehrerer ARD-Tatorte über ihr Motiv, beim Volkstheater einzusteigen: "Das Wichtigste im Leben sei, immer wieder etwas Neues anzufangen. Wir sind ein tolles Team."

Mit der Mundart hat es die Regisseurin bislang zwar nicht so, aber "ich bin ein ausgesprochener Fan davon". Sie habe Mundart-Schauspieler erlebt, die heute Hochdeutsch sprechen und etwas mitgenommen hätten von der Kraft ihrer früheren Arbeit.

Die Kraft der Mundart: Es sei sehr schön, jederzeit auch auf Wolfgang Kaus, der mehr als 30 Jahre lang künstlerischer Leiter des Volkstheaters gewesen war, zurückgreifen zu können. "Kaus ist es gelungen, Kleist, Shakespeare und andere so zu bearbeiten, dass ihre Werke viele Menschen erreichen", ergänzte Dahlem-Christ. Nun beginne so etwas wie eine neue Ära des Volkstheaters. Interessierte können sich gleich am 19. November bei der Uraufführung von Annegret Helds Stück "Die Geistheilerin" davon überzeugen.itt

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