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«Ostern»: Licht des ewigen Lebens

In unserem Abc des Christentums geht es heute um das Oster-Fest.
Osterlämmer auf einer Weide. Foto: Roland Weihrauch (dpa) Osterlämmer auf einer Weide.

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Ostern: Die im Osten aufgehende Sonne gilt im Christentum als Symbol für den auferstandenen Jesus. Er ging aus dem Dunkel des Todes ins Licht der ewigen Lebens auf. Nach Überzeugung der Christen wärmt und erleuchtet er alle Menschen, ja sogar die ganze Schöpfung. Deswegen heißt das Hauptfest der Christenheit, an dem sie das Herauskommen Jesu aus dem Tod feiert, im Deutschen Ostern: Wegen der Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne aufgeht.

Das Fest wird drei Tage lang begangen. Im Lateinischen wird es «triduum paschale» (sprich: pas-chale) genannt. Das Osterfest lebt nämlich ganz und gar von dem Glauben der Juden ans Pascha: Damals hat Gott Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten hin in die Freiheit des Gelobten Landes geführt, vom Tod also ins Leben. Diese befreiend wirkende Liebe Gottes, so sagen die Christen, hat ihren Gipfel beim Pascha Jesu. Den hat Gott aus Sünde und Tod herausgeführt ins ewige Leben. Christen sehen das als einen universalen Sieg: Allen Menschen und der ganzen Schöpfung wurde der Zugang zu Gott geschaffen. Das Osterfest wird vom Gründonnerstagabend über den Karfreitag und den Karsamstag hin über die lange Osternachtfeier bis hin zur Auferstehungsmesse am Ostersonntag gefeiert – und 50 Tage weiter, bis Pfingsten.

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