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«Papst»: Das sehende Herz

Heute erklärt Bruder Paulus in unserem "ABC des Christentum" die Rolle des Papstes.
Papst Benedikt XVI. Papst Benedikt XVI.

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Papst: Als Bischof von Rom gilt er den Katholiken als Nachfolger des wichtigsten Apostels, Petrus. Dem hatte Jesus gesagt: «Du bist Petrus. Und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen.»

Römisch-katholisch ist, wer mit seinem Bischof zu Hause verbunden ist, der seinerseits mit dem Bischof von Rom und so mit allen Bischöfen verbunden ist. Dieses Netzwerk ist für den Katholiken ein Glaubensbestandteil: Der Himmel will mit so etwas ganz Irdischem wie eine soziale Struktur verbunden sein. Deswegen trägt der Papst ein weißes Dienstgewand: Das weist hin auf Jesu Leuchten aus der Mitte der Kirche heraus. Es ist ein Leuchten für alle Menschen – und zwar wesentlich durch so etwas Weltliches wie eine verbindliche Ordnungsstruktur namens Kirche.

Bei allen Machtverirrungen von Päpsten: Der Bischof von Rom dient aus katholischer Sicht der Einheit der Jünger des einen Jesus. Darin liegt die Größe seines Amtes. Die mächtigste Person der Kirche ist für Katholiken nicht der Papst. Der soll nur dienen, damit die Jünger Jesu das «sehende Herz» haben, das sieht, «wo Liebe nottut und danach handelt» (Benedikt XVI.).

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