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«Pfingstfest»: Christen feiern die Krönung

Was feiern die Christen eigentlich an Pfingsten? Unsere heutige Folge vom «Abc des Christentums» erklärt es.
Teilnehmer der feierlichen Osterprozession beim so genannten Kaiserfrühling in Quedlinburg tragen ein Holzkreuz mit der Figur des gekreuzigten Jesus unterhalb des Schlossberges entlang. Foto: dpa Foto: Jens Wolf (dpa-Zentralbild) Teilnehmer der feierlichen Osterprozession beim so genannten Kaiserfrühling in Quedlinburg tragen ein Holzkreuz mit der Figur des gekreuzigten Jesus unterhalb des Schlossberges entlang. Foto: dpa

Am Pfingstfest feiern Christen dann die Krönung: Dass die Auferstehung wirklich die ganze Welt betrifft. Das soll die Kirche ja zeigen. Christen glauben nämlich, dass an Ostern Jesus den Weg freigemacht hat für den Rückweg der Schöpfung zurück zum Schöpfer. Eine neue Zeitrechnung beginnt: Jahre werden „nach Christus“ berechnet. Pfingsten ist das Fest der Universalität des Heilswillens Gottes: Die Bibel erzählt von der Erschaffung der Welt und erwähnt dabei den Geist Gottes, der über den Wassern schwebte. Und sie erzählt nach Ostern von der Erschaffung der Neuen Welt. Dabei erwähnt sie ebenfalls den Geist Gottes, der nun auf Menschen unterschiedlicher Sprachen herabkommt. Es geschieht ein Wunder: Sie verstehen sich. Wir würden heute sagen: Sie erkennen gegenseitig, dass Jesus wirklich nach seiner Auferstehung in die Herzen der Menschen fahren kann. Es sind wirklich alle Menschen nach einem Urbild gebaut, das Christen Jesus nennen: Durch seinen Geist, so feiern Christen an Pfingsten, können sich alle Menschen in ihm wiederfinden, werden alle zu aufgeschlossenen, angstfreien, global agierenden Mitmenschen.

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