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«Rosenkranz»: Gottes Gegenwart im Gebet

In unserer heutigen Folge erklärt Bruder Paulus die Bedeutung und Herkunft dieser typisch katholischen Meditatiosnhilfe.
Ein Mann hält einen Rosenkranz in den Händen. Foto: Matthias Schrader (dpa) Ein Mann hält einen Rosenkranz in den Händen.

Rosenkranz: Typisch katholische Meditationshilfe. Gemeint ist zunächst die Perlenkette, die Beter in der Hand halten. Sie hat fünf mal zehn Perlen, die jeweils durch eine Einzelperle voneinander abgesetzt sind. Der «Kranz» hat einen Anhänger mit einem Dreiersatz Perlen, einer Einzelperle und einem Kreuz.

Rosenkranz nennt sich auch das Gebet, das verrichtet wird entlang dieser Gebetskette: Beim Kreuz wird das Glaubensbekenntnis gebetet, dann ein «Ehre sei dem Vater usw.», ein Lob auf den Dreifaltigen Gott, dann drei «Gegrüßet seist du Maria usw.»: Zwei Verse des Evangeliums, an deren Ende das Wort «Jesus» steht, die Mitte dieses Gebetes, von dem aus die Muttergottes gebeten wird, sie möge am Ende unseres Lebens so wachsam sein, wie sie es am Anfang des Lebens Jesu in dieser Welt war.

Nach dem Wort «Jesus» werden beim Rosenkranz an dieser Stelle je eine der göttlichen Tugenden eingefügt: Glaube, Hoffnung und Liebe. Dann folgen fünfmal zehn «Gegrüßet seist du Maria», unterbrochen vom «Ehre sei dem Vater». Hinter dem Wort Jesus wird dann jeweils ein sogenanntes Glaubensgeheimnis eingefügt, z.B. Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Durch die ständige Wiederholung und ein gewisses Laiern beim Beten soll der Rosenkranz helfen, die Gegenwart Gottes inmitten der Welt zu meditieren.

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