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S-Bahn-Ausbau lässt auf sich warten

2018 sollen die Züge der S-Bahn-Linie S 6 zwischen Frankfurt und Friedberg auf eigenen Gleisen fahren – ob Land und Bahn dieses Ziel halten können, bleibt trotz des Verwaltungsgerichtsurteils vom Montag sehr fraglich. Denn im Genehmigungsverfahren des zweiten Bauabschnitts zwischen Bad Vilbel und Friedberg über Karben und Wöllstadt stockt es.
Wie hier in Karben soll die Bahnstrecke für die S 6 ausgebaut werden. Foto: Pfeiffer-Goldmann Wie hier in Karben soll die Bahnstrecke für die S 6 ausgebaut werden. Foto: Pfeiffer-Goldmann

Zwar hatten die Planungsunterlagen vor einem Jahr in den Wetterau-Kommunen öffentlich ausgelegen. Doch wann der nächste Verfahrensschritt kommt, ein Erörterungstermin mit denjenigen, die Widerspruch eingelegt haben, ist völlig offen. "Das dauert noch etwas", sagt Dieter Ohl, Sprecher des Darmstädter Regierungspräsidiums, das das Genehmigungsverfahren durchführt. Die Bahn überarbeitet nach einem vorigen Richterspruch nun die Erschütterungsschutz-Planung auch für den Wetterauer Bereich. Zusätzlich sei eine Änderung beim Lärmschutz-Recht zu erwarten – auch das müsste die Bahn dann noch einarbeiten. "Es wird bürgerfreundlicher", erklärt Ohl. Womöglich sei danach sogar eine erneute Auslage der Planunterlagen nötig.

Wie und wann das Verfahren weitergehe, hänge nun von der Bahn ab. "Wir müssen sehen, was sie uns vorlegt", sagt der RP-Sprecher. Die Bahn konnte gestern auf Nachfrage keine Auskünfte zum aktuellen Sachstand geben.

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