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«Schöpfung»: Glaube und Wissenschaft

Der Kapuzinermönch Bruder Paulus Terwitte setzt sich heute mit der Schöpfungsgeschichte auseinander: Soll man sie als Glaube oder als Wissenschaft behandeln?
Gott hat die Welt erschaffen, das glauben die Christen. Für einen Urknall gebe es keine Beweise. Foto: dpa Foto: PHOENIX_BR (PHOENIX) Gott hat die Welt erschaffen, das glauben die Christen. Für einen Urknall gebe es keine Beweise. Foto: dpa

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Schöpfung: Gott hat die Welt geschaffen, bekennen gläubige Menschen. Wer nicht gläubig ist, sagt dagegen: Es hat sich zufällig so ergeben; der eine oder andere redet dann vom Urknall. Gläubige antworten darauf: Da ist keiner dabei gewesen, und damit etwas knallen kann, muss schon vorher etwas dagewesen sein.

Je mehr man so diskutiert, umso deutlicher wird: Das Wort «Schöpfung» ist kein naturwissenschaftlicher Begriff. Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft widersprechen sich nicht. Die Bibel gibt keinen Report wieder, wie die Welt entstanden ist. Sie erzählt eine Geschichte, ähnlich, wie die Wissenschaft es macht, wenn sie etwas erklären will, was sich des Beweises entzieht.

Christen reden von der Schöpfung der Welt, weil sie damit sagen wollen: Es hat einen Sinn, was uns umgibt. Wir Menschen können uns diesem Sinn öffnen. Als Sinnesorgan dienen Herz und Verstand. Wir müssen auf die Botschaft hören, die die einzelnen Dinge, Lebewesen und Ereignisse in der Schöpfung haben. Dann werden wir auch die Pflicht erkennen und wahrnehmen, die uns daraus erwächst – und unserem Menschsein näher kommen.

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