«Taufe»: Frei von Sünde

Bruder Paulus Terwitte erklärt diesmal in unserer Serie über das Christentum, was es mit der Taufe auf sich hat.

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Taufe: Das Wort kommt von «Tauchen»: Denn ursprünglich wurden die meist erwachsenen Männer und Frauen zur Taufe in ein Becken geführt. Sie wurden untergetaucht mit den Worten: «Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.» Dabei wussten die Täuflinge: Sie sterben nun ganz in Jesus Christus hinein. Sterben meinte: Alles hinter sich zu lassen, was einem christlichen Leben widerspricht.

Dann sind sie wieder aufgetaucht und waren frei von der Erbsünde: Es sollte nicht mehr wirksam sein, was man an Schuldgeschichte ererbt, wenn man als Mensch geboren wird. Mit der Taufe wussten sie sich direkt angeschlossen an den neuen Menschen Jesus Christus. Sein Leben sollte sie fortan prägen. Auch seine Auferstehung: Darum wurde ihnen das weiße Taufkleid angezogen, sie wurden mit Chrisam gesalbt.

So ähnlich wird heute in allen christlichen Kirchen die Taufe gefeiert. Das hat sich über zweitausend Jahre erhalten. Oft werden schon Kinder getauft: Denn für die Taufe braucht niemand etwas zu leisten. Christliche Eltern feiern mit der Taufe ihres Kindes, dass auch für ihr Kind Gott schon den Sieg Jesu über den Tod reserviert hat.

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