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«Unbefleckte Empfängnis»: Den Erlösertod vorweggenommen

Am 8. Dezember wird die unbefleckte Empfängnis Marias gefeiert. Was es damit auf sich hat, wird in diesem Teil unserer Serie erklärt.

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Unbefleckte Empfängnis: Es geht um Maria, die Mutter Jesu, aber diesmal nicht um das Thema Jungfrauengeburt. Sondern darum, dass Maria schon Christin war, bevor Jesus überhaupt geboren wurde.

Die Gedankenkette katholischer und orthodoxer Christen geht so: Jesus Christus ist der neue Mensch. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er die Welt erlöst. Auf diese Weise können alle Menschen durch die Taufe Anteil an seinem Tod und an seiner Auferstehung erhalten. Dann die Frage: Wie aber konnte Jesus seinerseits als neuer Mensch in die Welt kommen?

Antwort: Indem Gott im Hinblick auf den noch nicht geschehenen Erlösertod Jesu schon vorweg seiner Mutter Anteil am neuen Menschsein gab. Mit Maria hat Gott den ersten der neuen Menschen um Jesus herum geschaffen. Sie war seit ihrer Empfängnis eine Christin.

Ein eigenes kirchliches Fest Mariä Empfängnis, das der Erwählung Marias im Mutterleib gedenkt, lässt sich seit dem 9. Jahrhundert nachweisen. Heute heißt es «Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria» und wird von den katholischen Christen am 8. Dezember begangen.

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