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Von «Konzil» bis «Kreuz»

In unserem Abc des Christentums geht es heute um Jesus’ Hinrichtung. Daneben wird der Begriff «Konzil» erklärt.
Feldkreuz Nentershausen Feldkreuz Nentershausen

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Konzil: Vom lateinischen Wort concilium, was «Rat» oder «Zusammenkunft» bedeutet. Man kann auch nach griechischer Sprache Synode sagen, zu Deutsch «Zusammenkunft», «gemeinsamer Weg». Von Anfang der Christenheit an gibt es solche Versammlungen, in denen die stimmberechtigten Teilnehmer sich bewusst sind, dass sie in der Kraft des Heiligen Geistes besprechen und abstimmen, was der Wille des auferstandenen Jesus ist.

Das erste Konzil beschäftigte sich laut Apostelgeschichte mit der Frage, ob auch Nichtjuden Christen werden können. Das letzte Konzil der katholischen Kirche fand von 1962 bis 1965 mit mehreren Sitzungsperioden in Rom statt. Es wurde «Zweites Vatikanisches Konzil» genannt. Dort wurden die Weichen gestellt für ein neue Art, Kirche zu sein: ökumenisch, weltoffen, dialogbereit, verständlich und wertschätzend den vielfältigen Gaben gegenüber, die Gott seiner Kirche schenkt.

Kreuz: Hinrichtungsgerät des Römischen Reiches. Die Verurteilten wurden meistens daran festgebunden. Am aufgerichteten Kreuz starben sie qualvoll durch Ersticken, da das eigene Körpergewicht auf die Atmung drückte. Wenige Delinquenten wurden mit Nägeln ans Kreuz geheftet, darunter auch Jesus von Nazareth. Die vier Richtungen, in die das Kreuz weist, haben es schon in außerchristlichen Religionen zu einem heiligen Zeichen gemacht.

Für Christen ist die Ermordung Jesu am Kreuz Höhepunkt der Sünde: Die Menschen töten den Sohn Gottes. Und Höhepunkt der Liebe Gottes: Der Gottessohn Jesus verflucht die Menschen dennoch nicht, sondern vergibt ihnen. Aus diesem Grund ist dieses Hinrichtungsgerät für Christen ein Siegeszeichen. Für den Menschen hätte alles zu Ende sein können; doch Jesu Liebe zu Gott und zu den Menschen hat gesiegt und wird nie mehr getötet werden können.

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