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Von Luther bis Maria

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Das Denkmal von Martin Luther in Wittenberg, aufgenommen am 11. Oktober 2002. Evangelische Christen erinnern am 31. Oktober an die kirchliche Erneuerung durch Martin Luther (1483-1546). Foto: dpa Foto: Jens Wolf (Zentralbild) Das Denkmal von Martin Luther in Wittenberg, aufgenommen am 11. Oktober 2002. Evangelische Christen erinnern am 31. Oktober an die kirchliche Erneuerung durch Martin Luther (1483-1546). Foto: dpa

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Luther: Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren und starb dort am 18. Februar 1546. Er wurde zunächst Augustinermönch und arbeitete als Professor für Theologie. Seine Zweifel, ob Gott ihm, dem Sünder, wirklich gnädig sei, wurden ihm in einem persönlichen Bekehrungserlebnis positiv beantwortet. Er wollte von da an rein glauben, allein aus Gnade, von der Bibel her. Mit Bibelworten kritisierte er die Fehlformen kirchlicher Praxis seiner Zeit.

Seine Predigten und Schriften, insbesondere seine Bibelübersetzung, stießen auf große Resonanz. Sie bereiteten der Aufklärung den Weg. Einige europäische Fürstentümer des 16. Jahrhunderts nutzten seine Lehre, sich von der politischen Macht des Papstes und des Kaisers abzusetzen. Dies führte bald entgegen Luthers Absicht zur Kirchenspaltung. Es bildeten sich evangelisch-lutherische Landeskirchen unter den fürstlichen Landesherren und weitere Konfessionen, das heißt: Bekenntnisgemeinschaften des Protestantismus.

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Madonna: Ein religiöser Kosename für Maria, die Mutter Jesu. Das italienische Wort bedeutet „meine Herrin“, im Französischen wird daraus „unsere Dame“, Notre Dame.

Maria ist nach der Definition der frühen Christenheit Gottesmutter: Jesus ist ja nicht nur als wahrer Mensch, sondern auch als wahrer Gott von ihr geboren worden. Durch Maria sollte sein Sohn Mensch und Erlöser aller Menschen werden. Dafür hat sich Gott mit Maria eine besondere Brücke zur Menschheit geschaffen. Besonders die katholischen und orthodoxen Christen folgern daraus, dass Maria auch eine besondere Brücke der Menschheit zu Gott ist.

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