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«W» wie Weihnachten

Heute geht es im von Bruder Paulus verfassten Abc des Christentums um das Weihnachtsfest.
Krippe mit Joseph, Maria und dem Jesus-Kind: Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Krippe mit Joseph, Maria und dem Jesus-Kind: Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi.

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Weihnachten: Zum Tag der Wintersonnenwende, in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, begehen Christen, die sich dem westlichen Abendland zurechnen, das Fest der Geburt Christi. Es wird acht Tage lang begangen und endet mit der Silvesternacht am Neujahrstag. Die sich anschließende Zeit nach Weihnachten endet mit dem Fest der Taufe des Herrn am zweiten Sonntag nach Weihnachten. Wer sich eher der östlichen Christenheit verbunden fühlt, also der orthodoxen Kirche Griechenlands, Moskaus, Istanbuls oder Jerusalems, der feiert dieses Fest als Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanie genannt – am 6. Januar.

Der Volksbrauch, eine Krippe aufzustellen, an der man die Armut des Gottessohnes ablesen kann, ist seit dem 11. Jahrhundert nachweisbar. Im 19. Jahrhundert hat die deutsche Weihnacht mit ihren gefühlsstarken Liedern und den Lichterbräuchen im Dezember eine besondere Prägung erhalten. Geschenke macht man sich zu diesem Fest, weil Gott, so die Christen, sich selber der Welt geschenkt hat, ohne auf ein Gegengeschenk zu hoffen: aus Liebe also.

Ebenfalls seit dem 19. Jahrhundert wurde die Bischof-Nikolaus-Figur, die zu deren Namenstag am 6. Dezember im katholischen Brauchtum als Spielfigur auftrat, zum Weihnachtsmann, vor allem in evangelischen Regionen Europas und Amerikas.

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