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Warum Gold Silber schlägt

Banken-Rettung, Griechenland-Pleite, Euro-Krise – sollte der Deutsche sein Erspartes lieber sicher in Edelmetall anlegen?
Wrzesniok-Roßbach erklärte die Welt der Edelmetalle.	Fotos: Reichwein Wrzesniok-Roßbach erklärte die Welt der Edelmetalle. Fotos: Reichwein

Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Heraeus Metallhandelsgesellschaft in Hanau ist einer der namhaftesten Experten, wenn es um den Kauf oder Verkauf von Gold und Silber geht. Wir wollten wissen: Ist es angesichts drohender Inflationswolken am Horizont und nach dem starken Preisanstieg bei Edelmetallen nicht höchste Zeit für den Anleger, zumindest einen Teil seines Geldes zu "versilbern"? Der Analyst rät bei Silber aber nachdrücklich ab: Der exorbitante Preisanstieg auf zeitweise rund 50 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) sei durch nichts zu rechtfertigen gewesen. Die industrielle Nachfrage sei keineswegs so hoch gewesen wie häufig behauptet. Beim Gold hingegen, das aktuell rund 1500 Dollar die Unze kostet, rechnet Wrzesniok-Roßbach mit weiter steigenden Preisen. Die Investoren wollten schließlich meist nicht spekulieren, sondern suchten nach einer Versicherung gegen Geldentwertung.

Dem Anleger bieten sich viele Möglichkeiten, doch der Trend geht wieder klar zu "physischem Gold", also Münzen und Barren – nachdem lange Zeit immer mehr Zertifikate oder ETFs angeboten wurden. Doch lauern bei solchen, an den Goldpreis gekoppelten Wertpapieren Steuerfallen; bei Finanzkrisen oder Banken-Pleiten sind solche Papiere ebenfalls ausfallgefährdet. "Für Edelmetalle als Geldanlage spricht, dass sie weltweit anerkannt sind und leicht verkauft werden können", so der Experte. Übrigens sind Gold und Silber auch in der Industrie gefragt: in Computern und Handys, in Herzschrittmachern oder bei Auto-Katalysatoren.tba

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