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Warum die Messe Messe heißt

Er ist der Mann, der hinter den Kulissen der Frankfurter Messe die Fäden zieht: Stephan Kurzawski, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung, berichtete vom Werdegang der Messe.
Stephan Kurzawski von der Messe Frankfurt und Thomas Baumgartner. Stephan Kurzawski von der Messe Frankfurt und Thomas Baumgartner.

Wie begann das eigentlich mit diesem Unternehmen, das 450 Millionen Euro im Jahr umsetzt, wollte FNP-Wirtschaftsredakteur Thomas Baumgartner von seinem Gesprächspartner wissen. "Vor 800 Jahren", wusste der Bühnengast. Im Jahr 1240 war’s, als Kaiser Friedrich II. alle Messereisenden unter seinen persönlichen Schutz stellte. Ein hochwillkommenes Privileg, "denn damals waren die Wege beschwerlich und in den dunklen Wäldern lauerten Gefahren", berichtete Kurzawski. So sei früh der Grundstein für eine Infrastruktur gelegt worden.

Wie es zu der Bezeichnung Messe kam, erfuhr das Publikum im Deschauer Park ebenfalls. Das Handeln fand immer sonntags nach der heiligen Messe statt, so dass die gewöhnliche Messe daran anschließen konnte. Die Mund-zu-Mund-Propaganda lockte weitere Händler nach Frankfurt – der Grundstein für die Messe war gelegt. Die Gründung der Frankfurter Börse folgte im Anschluss, "irgendwer musste ja das ganze Geld wechseln".

Erfolgreich sei die Messe Frankfurt auch heute noch – trotz der starken Konkurrenz vor allem aus China, so Kurzawski, der Sportjournalismus studiert hat. "Ich wollte mal das Sportstudio moderieren", bekannte er. Wie auch immer: Als Gastveranstaltungen finden in Frankfurt die wohl wichtigsten Messen der Welt statt, die Internationale Automobilausstellung (IAA) und die Buchmesse. Die Frankfurter merken’s dann am Besucherandrang. Die Gäste setzen immerhin drei Milliarden Euro jährlich in der Region um. itt

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