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Warum es bei der Ausbauplanung in Karben klemmt

Karben. Kaum ein Straßenprojekt in der Wetterau hat eine so lange Geschichte: Seit den 1960er-Jahren soll zur Autobahn A 5 eine parallele Fernstraße gebaut werden, ja sogar als Autobahn A 49 von Kassel via Gießen bis Darmstadt.

Karben. Kaum ein Straßenprojekt in der Wetterau hat eine so lange Geschichte: Seit den 1960er-Jahren soll zur Autobahn A 5 eine parallele Fernstraße gebaut werden, ja sogar als Autobahn A 49 von Kassel via Gießen bis Darmstadt.

Zuletzt hatte sich der Bund dafür entschieden, die B 3 in Karben S-förmig auszubauen: als enge östliche Umfahrung des Berufsbildungswerks Südhessen (BBW) und als recht enge westliche Umfahrung des Okarbener Wohngebietes Straßberg.

Damit solle die Natur im Heitzhöfer Bachtal und am Weinberg bei Petterweil geschont werden, sagen die Planer. Doch der Widerstand ist groß: Die Anwohner wie auch das BBW fordern einen weiträumigere Umfahrung.

Diese weiträumigere Umfahrung des Straßbergs inklusive westlicher Umfahrung des BBW fordert auch die Koalition aus CDU, FWG und FDP.

Wer welche Variante fordert beim B3-Ausbau in Karben und warum – mehr unter

www.fnp.de/b3karben

Die Grünen in Karben sind gegen Umgehungen und wollen einen Tunnel durch Okarben auf der heutigen Trasse. Die SPD dagegen fordert, «schnellstmöglich ins Raumordnungsverfahren» einzusteigen. Die Planung des Bundes «müssen wir akzeptieren», findet SPD-Infrastrukturexperte Helge Gottschalk. «Wir können nicht so tun, als könnten die Karbener allein über ihre Natur bestimmen.» Mit der ablehnenden Haltung der Koalition habe Karben «schon wieder ein Jahr verloren». dpg

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