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«Weihwasser»: Erinnerung an die Taufe

In unserer heutigen Folge vom «Abc des Christentums» erklärt Bruder Paulus die Bedeutung des Weihwassers in der katholischen Kirche.

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Weihwasser: Am Eingang einer jeden katholischen Kirche finden sich offene Schalen mit geweihtem Wasser. Darin tauchen katholische Christen beim Betreten einen Finger ein und bekreuzigen sich. Damit erinnern sie sich, wie sie in die Kirche – gemeint als Gemeinschaft – hineingekommen sind, und zwar durch die Taufe mit Wasser und den Worten, die dabei gesprochen wurden: Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Geweihtes Wasser füllen Katholiken auch aus einem Weihwasserspender ab, den es in jeder katholischen Kirche gibt, und nehmen es mit nach Hause. Sie besprengen sich damit und erinnern sich auf diese Weise auch in ihrer Alltagsumgebung an die Taufe. Geweihtes Wasser wird auch zur Segnung eines Hauses oder einer Wohnung ausgesprengt vom Priester oder einem Laien. In Süddeutschland findet man an jedem Grab einen Behälter für Weihwasser.

Zu Beginn eines Gottesdienstes kann Weihwasser über die Gemeinde ausgesprengt werden. In jedem Fall geht es Katholiken darum, den Wunsch zu bekräftigen: Jesus Christus möge sich als Herr über Sünde und Tod erweisen, wie er in der Taufe Christen an dieser Herrschaft Anteil gegeben hat.

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