Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen

NSU: Brauner Terror in Deutschland

13 Jahre lang haben Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Bönhardt vom "Nationsozialistischen Untergrund" (NSU) gemordet, gebombt und Banken überfallen. Die Aufarbeitung der Verbrechen wird das Land noch lange beschäftigen.
NSU-Mordserie Verfassungsschützer Temme: Nichts gesehen, nichts gehört
NSU-Untersuchungsausschuss in Wiesbaden

Wiesbaden. Ex--Verfassungsschützer Andreas Temme war im Kasseler Internetcafé, als dessen Besitzer der NSU-Mordserie zum Opfer fiel. Doch gesehen oder gehört haben will der Mann davon nichts. Das beteuert er auch in seiner zweiten Vernehmung in Wiesbaden. mehr

clearing
NSU-Ausschuss Ex-Polizist bestreitet Kontakte zur Neonazi-Szene
Eine Akte mit der Aufschrift "NSU Ausschuss" trägt ein Ausschussmitglied am 18.12.2015 im Landtag in Wiesbaden (Hessen) mit sich. Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wiesbaden. Ein inzwischen pensionierter hessischer Polizist hat vor dem NSU-Landtagsausschuss die Verbindung zu einem Nazi-Netzwerk bestritten. Stattdessen pflegte er andere Kontakte. mehr

clearing
NSU-Richter setzen Vernehmung von Zschäpe fort
Beate Zschäpe im Oberlandesgericht München. Foto: Tobias Hase/Archiv

München. Die Richter im NSU-Prozess wollen heute die langwierige Vernehmung von Beate Zschäpe fortsetzen. Das Gericht kündigte an, weitere Fragen an die mutmaßliche Rechtsterroristin zu richten. mehr

clearing
NSU-Untersuchungsausschuss „Kaum Interesse an Aufklärung“
Hermann Schaus informiert über den NSU-Ausschuss.

Groß-Gerau. Hermann Schaus, Landespolitiker der Linken, war Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss Hessen. Auf Einladung des DGB-Ortsverbandes sprach er über das dubiose System des Verfassungsschutzes. mehr

clearing
Mord an Halit Yozgat Zeugen aus der Neonazi-Szene im NSU-Ausschuss erwartet
Der Landtag in Wiesbaden. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. Im NSU-Ausschuss sollen weitere Zeugen aus der Neonazi-Szene befragt werden. mehr

clearing
Hessischer Landtag NSU-Ausschuss befragt Zeugen aus Neonazi-Szene
NSU-Ausschuss Wiesbaden. Foto: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Mit Zeugen aus der Neonazi-Szene hat der NSU-Ausschuss des hessischen Landtags der Frage nachgespürt, welche Verbindungen es womöglich zwischen Rechtsradikalen aus Kassel und der rechten Szene in anderen Bundesländern gab. mehr

clearing
NSU-Ausschuss NSU-Watch-Kritik an NSU-Ausschuss: Zuviel Streit um Formalien
Oft drehen sich die Debatten im NSU-Untersuchungsausschuss um Formalien. Foto: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Die hessischen Landtagsfraktionen halten sich im NSU-Ausschuss nach Ansicht der Organisation NSU-Watch oft mit Formalien auf - und verlieren dabei kostbare Zeit für die sachliche Aufklärung. mehr

clearing
Zschäpe entschuldigt sich für das Benehmen ihrer Anwälte
Mit ihren ursprünglichen Pflichtverteidigern hatte Zschäpe vergangenen Sommer gebrochen. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München. Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat sich für das Verhalten ihrer beiden Pflichtverteidiger Wolfgang Heer und Wolfgang Stahl bei der Vernehmung eines Zeugen entschuldigt. Sie hätten sich „unpassend gegenüber einem der Opfer verhalten”. mehr

clearing
NSU-Morde „Verfassungsschutz hat die Polizei im Stich gelassen“
Nancy Faeser (SPD), SPD-Generalsekretärin in Hessen. Foto: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt. Mit Oppositionspolitikern des Hessischen Landtages sprach diese Zeitung über die vielen Fehler des Verfassungsschutzes bei der Aufdeckung der Morde des NSU. mehr

clearing
NSU-Terroristen sollen für V-Mann gearbeitet haben
Beate Zschäpe im Oberlandesgericht in München. Foto: Tobias Hase

München/Berlin. Schon früher gab es den Verdacht, dass Verbindungen existierten zwischen der Terrorzelle NSU und Informanten des Verfassungsschutzes. Nun gibt es neue Hinweise, die heikle Fragen aufwerfen. mehr

clearing
NSU-Terroristen sollen bei V-Mann gearbeitet haben
Gemeinsam mit ihren beiden mutmaßlichen Komplizen Mundlos und Uwe Böhnhardt lebte Beate Zschäpe von 1998 bis 2011 im Untergrund. Foto: Tobias Hase/Archiv

München. Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur während ihrer Zeit im Untergrund in Zwickau in einem Geschäft gearbeitet haben, das von einem V-Mann des Verfassungsschutzes betrieben wurde. mehr

clearing
Gedenkfeier für NSU-Opfer Halit Yozgat in Kassel
Die Eltern des Ermordeten stehen vor einem Plakat mit der Aufschrift „Geboren, gelebt und grausam ermordet in der Holländischen Straße”. Foto: Swen Pförtner

Kassel. Mehrere hundert Menschen haben in Kassel an das mutmaßlich letzte Mordopfer der Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) erinnert. Der Kleinunternehmer Halit Yozgat war vor zehn Jahren am 6. April 2006 mit zwei Pistolenschüssen getötet worden. mehr

clearing
Sylvester Groth ärgert das „fatale Desinteresse” an NSU-Film
Groth: „Dass mitten in Deutschland Menschen ermordet werden, und keiner interessiert sich für die Aufklärung dieser Verbrechen, beschämt mich.” Foto: BR/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Stefan Erhard

Berlin. Schauspieler Sylvester Groth wurmt die mangelnde Resonanz auf die ARD-Filmtrilogie über die Terrorzelle NSU. „Ich persönlich kann diese Resignation, dieses fatale Desinteresse nicht nachvollziehen”, sagte der 58-Jährige der „Bild”-Zeitung. mehr

clearing
Vor zehn Jahren starb Halit Yozgat in Kassel Gedenkfeier für NSU-Opfer
Gedenkfeier Halit Yozgat

Kassel. Mehrere Hundert Menschen gedachten des Internetcafé-Betreibers – darunter auch Hinterbliebene. Der Vater des Opfers hat einen Lebenswunsch. mehr

clearing
NSU-Mord vor zehn Jahren: Gedenkfeier für Halit Yozgat
Ismael Yozgat (M), Vater des ermordeten Halit, spricht am 06.04.2016 in Kassel. Foto: Swen Pförtner

Kassel. Mehrere hundert Menschen haben am Mittwoch in Kassel an einer Gedenkfeier für den von Rechtsterroristen ermordeten Kleinunternehmer Halit Yozgat teilgenommen. mehr

clearing
10. Jahrestag des NSU-Mordes „Er schrie nur: "Mein Sohn!"
Gedenken an Kasseler NSU-Opfer

Kassel. Halit Yozgat aus Kassel war 2006 mutmaßlich das letzte Opfer der NSU-Morde gegen Migranten in Deutschland. Auch zehn Jahre später ist das Verbrechen nicht aufgeklärt – und es fehlt die Antwort auf die Frage, welche Rolle der Verfassungsschutz bei dem Fall gespielt hat. mehr

clearing
NSU-Untersuchungsauschuss Marx verdächtigt Verfassungsschutz des „betreuten Mordes”
Marx (SPD) kritisiert den Verfassungsschutz mit drastischen Worten. Foto: M. Reichel/Archiv

Berlin. Die thüringische SPD-Innenpolitikerin Dorothea Marx hat die Rolle des Verfassungsschutzes bei der NSU-Terrorserie mit drastischen Worten kritisiert. mehr

clearing
NSU-Prozess NSU-Ausschuss: Kein Ende in Sicht
Ein Ende der Arbeit des NSU-Ausschusses ist nicht absehbar. Foto: U. Zucchi/Archiv

Wiesbaden. Seit fast zwei Jahren beschäftigt sich der NSU-Ausschuss im hessischen Landtag mit den Umständen der Ermordung von Halit Yozgat. Es geht um den Verdacht, dass damals Verfassungsschutz und Polizei eher gegeneinander als miteinander gearbeitet haben. mehr

clearing
Anna Maria Mühe zu NSU-Dreh: Konnte nicht abschalten
Die Schauspielerin Anna Maria Mühe. Foto: Wolfgang Kumm

Berlin. Für die ARD spielt Anna Maria Mühe die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe. Während der Dreharbeiten habe sie schwer abschalten können, sagt sie. „Tagsüber „Heil Hitler” durch Jena zu grölen, lässt sich nicht so einfach abschütteln.” mehr

clearing
NSU-Untersuchungsauschuss NSU-Ausschuss: Zeugenvernehmung wird verschoben
Eine Akte zum NSU-Prozess liegt im Gerichtssaal in München, während zwei Polizisten auf einer Bank sitzen. Foto: Tobias Hase, dpa

Wiesbaden. Zahlreiche neue Aktenordner für die Vernehmung von Zeugen aus der Neonazi-Szene sorgen für eine Verlegung der nächsten Sitzung des NSU-Untersuchungsausschuss. mehr

clearing
Kasseler NSU-Mord Im NSU-Ausschuss wird V-Mann aus Neonazi-Szene gehört
Mit Fragen an einen Ex-V-Mann geht der NSU-Ausschuss weiter. Foto: F. von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Mit Fragen an einen ehemaligen V-Mann aus der Neonazi-Szene geht heute der NSU-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags weiter. Die Abgeordneten erhoffen sich von dem Zeugen Benjamin G. mehr

clearing
Befangenheitsanträge abgelehnt - NSU-Prozess geht weiter
Die Angeklagte Beate Zschäpe betritt im Oberlandesgericht in München den Gerichtssaal. Foto: Tobias Hase

München. Neue juristische Manöver der Angeklagten zur Verzögerung oder Behinderung des NSU-Prozesses werden abgeschmettert. Das Gericht setzt unbeirrt seine Arbeit fort. mehr

clearing
Filmdoku über jahrelang zu Unrecht verdächtigte NSU-Opfer
„Der Kuaför aus der Keupstraße” zeichnet nach, wie die Polizei ein NSU-Opfer jahrelang zu Unrecht verdächtigte. Foto: Heike Fischer/RealFiction/dpa

Berlin. 2004 ließ die Terrorzelle NSU vor einem Friseursalon in der Kölner Keupstraße eine Nagelbombe explodieren. mehr

clearing
NSU-Prozess: Zschäpe attackiert den Richter
Beate Zschäpe ist die einzige Überlebende des NSU-Trios. Foto: Matthias Schrader

München. Beate Zschäpe will nicht nur drei Verteidiger loswerden, sondern auch den Vorsitzenden Richter. Darum stockt das Verfahren um die NSU-Morde schon wieder. Spannend ist, was trotzdem behandelt wird. mehr

clearing
Mangelnder Informationsaustausch Geheimsache NSU
Heinz Fromm

Wiesbaden. Das Versagen der Sicherheitsbehörden in der Zeit der NSU-Mordserie ist schon oft eingestanden worden – gestern auch in Hessen. Ausgerechnet der ehemals oberste Verfassungsschützer offenbarte die Ohnmacht seines Amtes. mehr

clearing
Zschäpe stellt neuen Befangenheitsantrag gegen Gericht
Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl (Mitte) und die Vertreter seines Staatsschutzsenats im Gerichtssaal in München. Foto: Tobias Hase

München. Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat einen neuen Befangenheitsantrag gegen das Gericht im Münchner NSU-Prozess gestellt. mehr

clearing

Weitere Artikel zu diesem Thema zeigen

NSU-Ausschuss in Wiesbaden NSU-Ausschuss hört frühere Spitze des Verfassungsschutzes
Der ehemalige BfV-Präsident Heinz Fromm. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Wiesbaden. Vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags wird heute ein prominenter Zeuge erwartet. Das Gremium hört den früheren Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, Heinz Fromm. mehr

clearing
Von Morden nichts gewusst: Zschäpe bleibt bei ihrer Version
Beate Zschäpe ist die einzige Überlebende des NSU-Trios. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München. Während die beiden Uwes mordend durch die Republik zogen, habe sie zu Hause gesessen und zu viel Sekt getrunken. Beate Zschäpe bleibt dabei: Von den NSU-Verbrechen will sie nichts gewusst haben. In ihrer zweiten Aussage vor Gericht nennt sie allerdings Helfer. mehr

clearing
NSU-Prozess: Wohlleben beantwortet Fragen bereitwillig
Der Angeklagte Ralf Wohlleben im Gerichtssaal in München. Foto: Andreas Gebert/Archiv

München. Eine Ausreißer-Tour mit Uwe Böhnhardt, Hausarrest als Kind, stabile Ehe - der mutmaßliche NSU-Terrorhelfer Ralf Wohlleben gibt Auskunft über Privates. Richtig zur Sache soll es erst im neuen Jahr gehen. mehr

clearing
Wohlleben: Zschäpe war schlagfertig und witzig
Beate Zschäpe auf dem Weg in den Gerichtssaal, gefolgt von Ralf Wohlleben. Foto: Tobias Hase/Archiv

München. Im NSU-Prozess hat der mutmaßliche Terrorhelfer Ralf Wohlleben ausführlich berichtet, wie sich die rechte Szene in den 90er Jahren in Jena formierte. Damals habe er Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt kennengelernt, sagte der 40-Jährige vor dem Münchner ... mehr

clearing
NSU-Prozess: Auch Wohlleben bricht sein Schweigen
Ralf Wohlleben im Gerichtssaal im Oberlandesgericht München. Foto: Andreas Gebert/Archiv

München. Nach Beate Zschäpe hat jetzt auch der mutmaßliche Terrorhelfer Ralf Wohlleben sein Schweigen gebrochen. Den Vorwurf, er sei die „Zentralfigur” hinter dem NSU-Trio gewesen, weist er zurück - und hält stattdessen einen Geheimdienst-Spitzel für den Hintermann. mehr

clearing
Wohlleben bestreitet Beschaffung von Waffe für NSU-Morde
Die Bundesanwaltschaft hält Wohlleben für eine „steuernde Zentralfigur” im Hintergrund des NSU. Foto: Andreas Gebert/Archiv

München. Erst Beate Zschäpe, jetzt auch Ralf Wohlleben: Im NSU-Prozess hat ein weiterer Angeklagter sein Schweigen gebrochen. Er bestreitet jegliches Wissen von den Taten - und den Beihilfe-Vorwurf erst recht. mehr

Fotos
clearing
NSU-Prozess: Verteidiger fordern Leichenfotos an
Seit zweieinhalb Jahren läuft vor dem Oberlandesgericht in München der Prozess um die Morde und Terroranschläge des NSU. Foto: Andreas Gebert

München. Überraschend waren kürzlich Fotos aus dem abgebrannten Wohnmobil der mutmaßlichen NSU-Terroristen Böhnhardt und Mundlos aufgetaucht, außerdem bisher unbekannte Akten. Die wollen die Verteidiger von Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben jetzt sehen. mehr

clearing
Zschäpe will nach jahrelangem Schweigen umfassend aussagen
Die große Schweigerin: Beate Zschäpe im Gerichtssaal in München. Foto: Michaela Rehle/Archiv

München. Beate Zschäpe plant in dieser Woche eine umfangreiche Aussage. Schon allein das ist eine Sensation. Nun wird mit Spannung erwartet, wie viel sie preisgeben wird von ihrem Wissen über den NSU, über Mittäter und Behörden. mehr

clearing
NSU-Prozess: Wie sich Zschäpe und Co. selber überwachten
In München: Beate Zschäpe ist im NSU-Prozess die Hauptangeklagte. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München. Freundschaftliche Umarmungen zur Begrüßung: Überwachungsvideos aus dem Unterschlupf des NSU-Trios in Zwickau zeigen, dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt bis kurz vor ihrem Auffliegen Besucher in ihrem Versteck empfingen. mehr

clearing
NSU-Mord in Dortmund: Böhnhardt soll Tatort ausgespäht haben
Uwe Böhnhardt hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Postkarte aus Dortmund geschickt. Foto: Bundeskriminalamt

München. Eine harmlos aussehende Postkarte mit einem Elefantenbaby hat eine BKA-Ermittlerin darauf gebracht, dass zumindest einer der mutmaßlichen NSU-Terroristen ein Mordopfer in Dortmund ausgespäht haben könnte. Die Spur wäre fast übersehen worden. mehr

clearing
NSU-Prozess: Mundlos empfahl „kleine autonome Gruppen”
Der NSU-Prozess war am Mittwoch nach einem Monat Sommerpause fortgesetzt worden. Foto: Martin Schutt/Illustration

München. Im Münchner NSU-Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat das Gericht Schriftstücke zur Vorgeschichte der Terrorserie verlesen. Dazu gehörten Briefe, die einer der beiden gestorbenen Männer des NSU-Trios, Uwe Mundlos, Mitte der 90er Jahre an mehrere ... mehr

clearing
NSU-Prozess: Anwälte müssen Zschäpe weiter verteidigen
Unfrohe Gesichter: Die Zschäpe-Anwälte Wolfgang Stahl, Wolfgang Heer und Anja Sturm (v.l.). Foto: Peter Kneffel

München. Beate Zschäpes bisherige Verteidiger bitten das Gericht, sie aus ihrem Mandat zu entlassen. Nach stundenlanger, teils chaotischer Debatte lehnt der Senat ab. Das Trio habe seinen Wunsch „nicht einmal in groben Umrissen” konkretisiert. mehr

clearing
NSU-Prozess: Zeuge berichtet über Freundschaft mit Uwe Mundlos
Die Angeklagte Beate Zschäpe betritt den Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München. Foto: Peter Kneffel

München. Im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht München ein mutmaßliches Ex-Mitglied der inzwischen verbotenen Organisation «Blood & Honour» vernommen. mehr

clearing
NSU-Prozess Böhnhardt-Jugendfreund mit Kindermord konfrontiert
Im Gerichtssaal in München wird der Prozess um die Morde und Terroranschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) fortgesetzt. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München. Beim NSU-Prozess haben Nebenkläger-Vertreter einen Jugendfreund von Uwe Böhnhardt mit einem ungeklärten Kindermord in Jena aus dem Jahr 1993 konfrontiert. mehr

clearing
Kein Dritter beim Tod von Mundlos und Böhnhardt dabei
Nach einem Banküberfall waren die beiden mit Mountainbikes geflüchtet und hatten sich in einem Wohnmobil verschanzt - sie wurden allerdings entdeckt. Foto: Carolin Lemuth/Archiv

München. Im NSU-Prozess haben ein Rechtsmediziner und zwei Polizisten Spekulationen entkräftet, beim Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt müsse noch eine dritte Person im Spiel gewesen sein. mehr

clearing
NSU-Prozess: Böhnhardt-Mutter erhebt Vorwürfe gegen Behörden
Die Angeklagte Beate Zschäpe ist als Mittäterin bei allen Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) angeklagt. Foto: Peter Kneffel/dpa

München. Im NSU-Prozess hat die Mutter des mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Uwe Böhnhardt Vorwürfe gegen die Behörden erhoben. Beamte des Landeskriminalamts hätten damit gedroht, die drei flüchtigen Neonazis zu erschießen, falls sie sich einer Festnahme widersetzen. mehr

clearing
Balladenabende für das NSU-Trio: Ermittler berichten
Ist anwesend, sagt aber nichts: Die Angeklagte Beate Zschäpe im NSU-Prozess. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München. Mit Benefizkonzerten und Balladen-Abenden soll in der rechten Szene für die untergetauchten Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gesammelt worden sein. mehr

clearing
Report: Jena reagiert peinlich berührt
Ein Eisernes Kreuz klebt auf einem Auto in Jena. Foto: Jan Woitas

Jena. Die erste rechtsradikale Prägung soll das Neonazi-Trio Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt in Jena bekommen haben. Hier wohnen auch die Eltern von Mundlos. Doch äußern wollen sie sich nicht - wie so viele in der boomenden Stadt. mehr

clearing
Fahndungspannen bei Rechtsterror
Verfassungsschutzpräsident Hans Wargel und Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann haben eine schwere Fahndungspanne eingeräumt. Foto: Jochen Lübke

Berlin. Immer mehr schwere Pannen werden bei der Fahndung nach rechtsextremen Gewalttätern bekannt. Ein Krisengipfel in Berlin soll es nun richten. In Niedersachsen gaben Verfassungsschutz und Innenministerium eine schwere Panne bei der Fahndung nach Neonazis zu. mehr

clearing
Chronologie: Der Polizistenmord von Heilbronn
Trauerzug für die in Heilbronn ermordete Polizistin. Archivfoto: Norbert Försterling

Heilbronn. Atemberaubende Wende beim Heilbronner Polizistenmord: Jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft. Die Bluttat soll in Verbindung stehen mit den neun sogenannten Döner-Morden in sechs deutschen Städten. mehr

clearing
"Döner-Morde": Neue Dimension bei Rechtsterror befürchtet
Die Spurensicherung arbeitet an einem Imbiss in Nürnberg: Der türkische Standbetreiber wurde kaltblütig erschossen. Archivfoto vom 09.06.2005, Marcus Führer

Berlin. Rechtsextremisten sollen serienweise Ausländer ermordet und weitere Anschläge geplant haben: Nach der spektakulären Wende im Fall der sogenannten Döner-Morde werden die Warnungen vor einer neuen Dimension rechter Gewalt in Deutschland immer lauter. mehr

clearing
Döner-Morde: Warnung vor neuer rechter Gewalt
Eine mit der Mordwaffe baugleiche Pistole im Polizeipräsidium in Dortmund vor Porträts von Opfern der so genannten Döner-Morde. Archivfoto: Bernd Thissen

Berlin. Nach der spektakulären Wende im Fall der sogenannten Döner-Morde werden die Warnungen vor einer neuen Qualität rechter Gewalt immer lauter. Gleichzeitig wird über Pannen beim Verfassungsschutz spekuliert. mehr

clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz

© 2016 Frankfurter Neue Presse