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Tschernobyl: 30 Jahre nach dem Super-GAU

Am 26. April 1986 explodierte im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat ein Reaktor. Die Folgen des Super-GAUs waren fatal. Auch nach 30 Jahren ist die Katastrophe ein Thema. Lesen Sie hier alles darüber.
Putin würdigt Opfer des Super-GAUs
Putin: „Wir verneigen uns im Gedächtnis an die Verstorbenen.” Foto: Jacek Turczyk/Archiv

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich in einem Telegramm an die sogenannten Liquidatoren gewendet: „Tschernobyl ist eine ernste Lehre für die ganze Menschheit geworden, und die Folgen hallen wie ein raues Echo bis heute nach - auf die Umwelt und die Gesundheit ... mehr

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Alexej Breus: Der letzte Mann im Kontrollraum
Kraftwerksingenieur Alexej Breus steht 20 Jahre nach der Katastrophe am 9.11.2006 an seinem ehemaligen Arbeitsplatz im Leitstand des Unglücksreaktors 4. Foto: Alexander Kupny/Archiv

Kiew. Als die Kernschmelze beginnt, soll Alexej Breus den Super-Gau in Tschernobyl verhindern. Aber der riskante Einsatz des Technikers misslingt. Wie sieht der Ukrainer 30 Jahre später das Geschehen? mehr

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Vor 30 Jahren explodierte Tschernobyl
Eine Überlebende trägt Orden durch Minsk, die ihr für den Einsatz nach dem Unfall verliehen wurden. Foto: Tatyana Zenkovich

Tschernobyl. Mit Kranzniederlegungen, Konzerten und Ausstellungen gedenkt die Ukraine heute der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren. Präsident Petro Poroschenko wird zu einer Trauerstunde an der Ruine des havarierten Atomkraftwerks im Norden der Ex-Sowjetrepublik erwartet. mehr

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Kiew erhöht Zahlung an damalige Helfer
Eine Witwe weint an der Gedenkstätte für die etwa 3000 "Liquidatoren", die in den Tagen nach der Katastrophe den Reaktor notdürftig abdeckten und dabei tödliche Strahlendosen abbekamen. Foto: Sergej Supinsky/Archiv

Kiew/Moskau. 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat die ukrainische Regierung die Renten der damaligen Helfer erhöht. Die Regelung für die oft schwerkranken Menschen gelte rückwirkend vom 1. Januar 2016 an, teilte die Führung in Kiew am Montag mit. mehr

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Protokoll des Super-GAUs
Vor 30 Jahren explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl. Foto: epa/tass/Archiv

Kiew. Die Explosion im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl vor 30 Jahren gilt neben Fukushima als bisher schwerster Unfall bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Der Verlauf des Unglücks: mehr

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Tschernobyl: 30 Jahren nach dem Super-GAU
Witwen tragen Fotos ihrer in Tschernobyl verstorbenen Männer und Nelken durch Kiew. Foto: Sergey Dolzhenko

Tschernobyl. Vor 30 Jahren kam die Angst über Europa: Die Reaktorexplosion vom 26. April 1986 in Tschernobyl löste den bislang heftigsten Atomunfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie aus - die Folgen wirken mancherorts bis heute nach. Experten schätzen, dass ... mehr

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Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Tanz auf dem Vulkan
TV-Reporter Peter Vinzens (links) und Kameramann Georg Funtsch bei Dreharbeiten in der Sperrzone.

Das Ereignis hat die Welt erschüttert und über Monate in Atem gehalten. Die Explosion in Block vier des Atomkraftwerks von Tschernobyl am 26. April 1986 war ein Jahrhundertereignis, das großes Leid verursacht hat und dessen Nachwirkungen noch viele Generationen spüren werden. mehr

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Erinnerung an den GAU von Tschernobyl Miss Elly ist die Rettung
Almut und Peter Gwiasda im heimischen Garten in Wehrheim mit Hündin Luna und Demo-Utensilien. Beide sind seit vielen Jahren in der Umweltbewegung aktiv und erinnern sich noch gut an den GAU von Tschernobyl von vor 30 Jahren.

Wehrheim. Das Ehepaar Almut und Peter Gwiasda aus Wehrheim engagiert sich schon viele Jahrzehnte im Umweltschutz – die Tschernobyl-Katastrophe vor 30 Jahren war für beide ein Schock. Eine Kuh von Bauer Etzel hat damals Müttern aus der ganzen Region geholfen. mehr

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Claire Linke erinnert sich Im Hilfskonvoi nach Tschernobyl
Claire Linke blättert in ihrem Album mit Erinnerungsfotos. Hund Merlin wirft auch einen Blick drauf.

Mörfelden-Walldorf. Als Claire Linke vom Reaktorunglück in Tschernobyl erfuhr, wurde sie sofort aktiv. Aus den Hilfsaktionen entwickelte sich auch die Idee, Kinder aus dem weißrussischen Bychow nach Mörfelden-Walldorf einzuladen. mehr

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Umfrage in der Kleinmarkthalle Tschernobyl – auch 30 Jahre danach ein Thema
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Am 26. April 1986 war im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat ein Reaktor explodiert. Rund 400 000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Bis die Region frei von Strahlungen ist, können noch zwei Jahrhunderte vergehen. Auch Deutschland war betroffen ... mehr

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Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl Marschieren gegen Atomkraft
Kernkraftgegner: Mitglieder des Wetterauer Aktionsbündnisses demonstrieren auf der Kaiserstraße in Friedberg .

Friedberg. Die Atomkatastrophe von Tschernobyl jährt sich heute zum dreißigsten Mal. Damit sich solche Ereignisse nicht wiederholen, setzt sich das Aktionsbündnis Querstellen aus Friedberg fürs Abschalten der letzten Atomkraftwerke ein. Zudem fordert es einen Ausbau der erneuerbaren ... mehr

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Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Die Besucher aus Tschernobyl
Zu Besuch in Flörsheim: Diese Kinder waren im Sommer 2004 in der Mainstadt zu Gast.

Wicker. Am 26. April 1986 ereignete sich das Atomunglück im Kernkraftwerk von Tschernobyl. Berthilde Enders engagierte sich danach jahrelang für betroffene Kinder aus dieser Region. Mit einem dieser Ferienkinder ist sie heute noch befreundet. mehr

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Katastrophe von Tschernobyl „Ein Super-Gau ist immer möglich“
Das zerstörte Atomkraftwerk im ukrainischen Tschernobyl auf einer Aufnahme vom 1. Oktober 1986. Die große Zerstörung ist deutlich zu sehen, die massive Strahlenbelastung, die von der Ruine ausgeht, nicht.

Die Katastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 ist noch immer nicht ausgestanden. Professor Edmund Lengfelder erklärt im Gespräch mit Dieter Hintermeier, welche Hilfe Betroffene heute noch bekommen, aber auch, für wie gefährlich er Atomenergie nach wie vor hält. mehr

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