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Amokdrohung an Frankfurter Gagern-Gymnasium
Am Donnerstagabend drohte offenbar ein Jugendlicher, am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Amok zu laufen. Am Freitag erschienen deshalb einige Schüler nicht zum Unterricht.
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Die Polizei zeigt Präsenz vor dem Gagern-Gymnasium im Ostend. Foto: Christian Scheh Frankfurt. An der Schule herrschte heute deshalb erhöhte Aufmerksamkeit. Der Unterricht fand zwar nach Plan statt, vor Ort behielten jedoch Zivilpolizisten das Geschehen im Blick. Einige Schüler blieben dem Unterricht fern. Offizielle Angaben darüber, wieviele der über 1000 Schüler heute lieber einen Bogen um das Gymnasium im Ostend machten, gibt es nicht. Doch ein Kantinenmitarbeiter, der draußen eine Zigarette raucht, hat den Eindruck, es seien weniger Jugendliche als sonst da. "Vor dem Eingang stehen zwei Polizisten in Zivil", berichtet FNP-Redakteur Christian Scheh, der selbst vor Ort ist, um sich ein Bild der Lage zu machen. "Insgesamt wirken alle aber entspannt, von Panik ist hier nichts zu spüren."
Nach der Androhungen eines Amok-Laufs für das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium (HvGG) für den heutigen Freitag fahndet die Polizei laut Auskunft der Schule nach dem Verdächtigen. Ein Schüler der Schule sei es offenbar nicht; ansonsten ist aber wohl eher wenig darüber bekannt, von welcher Seite die Drohung kam. Offenbar war es im Vorfeld zu Streit zwischen Schülern des HvGG und Jugendlichen von außerhalb gekommen. Letztere drohten wohl damit, an der Schule einen Amoklauf zu verüben. Dass man diese Drohung durchaus ernst nimmt, zeigt die Polizeipräsenz: Zwei Zivilbeamte vor dem Haupteingang, zwei uniformierte Polizisten an der Hinterseite.
Man bemühe sich, so heißt es auf der Homepage der Schule, die besorgten Eltern möglichst aktuell zu informieren. "Ich bitte Sie daher dringend, von einschlägigen telefonischen Nachfragen in der Schule abzusehen, da sonst das Telefonsystem nicht für notwendige Kontaktaufnahmen zur Verfügung steht", schrieb Schulleiter Thomas Mausbach in einem Brief an die Eltern, der auf der Homepage der Schule veröffentlicht wurde.



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