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Feldberg: «Schmitten ist am Zug»
Daniela Pompe spielt in puncto Tourismus am Gipfel den Ball der Gemeinde zu – TTS bald nur an der Hohemark?
Nein, Daniela Pompe läuft (noch) nicht aus dem Bad Homburger Landratsamt weg. Doch 2011 könnte es so weit sein. Dann zieht der Taunus Touristik Service, dessen Geschäfte sie führt, in das neue Taunus-Informations-Zentrum um. Foto: jp
Nach zwölf Jahren in der Marketing- und Medienbranche hat Daniela Pompe (36) vor einem halben Jahr die Geschäftsführung des Taunus Touristik Service (TTS) übernommen. Zeit für eine erste Bilanz, die sie im Interview mit TZ-Redakteurin Nadine Riepe zieht. Fest steht: Sie setzt auch im neuen Job auf perfektes Marketing.
Frau Pompe, Sie sind nun seit einem halben Jahr Chef-Touristikerin im Taunus – was hat Sie bisher am meisten beschäftigt?
DANIELA POMPE: Die beiden Großprojekte, die mich begleitet haben und begleiten, sind die Neugestaltung des Internet-Auftritts und der Bau des Taunus-Informations-Zentrums an der Hohemark. Bauherr ist zwar der Naturpark Hochtaunus, aber der komplette Taunus Touristik Service wird als Mieter einziehen, und so bin ich auch mit im Projektleiter-Team des Bauprojekts.
Das Großprojekt hat einen straffen Zeitplan, denn schon zum Hessentag 2011 soll es eröffnet werden, und nun verlässt auch in Kürze noch Ihre Kollegin, Naturpark-Geschäftsführerin Silke Kettner, den Taunus gen Bayern.
POMPE: Ja, in der Tat, wir wollen zum Hessentag umgezogen sein. Der Termin für den Spatenstich ist ja schon am Montag, und ich bin zuversichtlich, dass alles klappt. Ich bedauere sehr, dass Frau Kettner uns verlässt, denn wir haben sehr gut zusammengearbeitet. Nun werde ich das Projekt erst einmal federführend für den TTS und den Naturpark betreuen.
Bedeutet der Umzug, dass der TTS gar nicht mehr im Landratsamt präsent sein wird?
POMPE: Ja, wir werden dann komplett hier rausgehen, haben aber mit der Hohemark einen zentralen Standort, denn wir sind dann die touristische Anlaufstelle am Tor zum Taunus. Dort sind wir näher an den Touristen und Ausflüglern. Es wird dort Informationen über den Naturpark Hochtaunus und über Tourismus- und Übernachtungsangebote geben, außerdem wird ein Restaurant wellnessorientierte regionale Küche bieten. Zudem arbeiten wir an einem Pilotprojekt für elektromobilisierte Fahrräder. Kernstück des Zentrums aber wird eine multimediale Naturraum-Ausstellung sein. Das sind ganz neue Möglichkeiten, die wir hier im Landratsamt nicht haben.
Das Info-Zentrum soll sieben Tage die Woche geöffnet sein – können Sie das denn mit Ihren Mitarbeitern stemmen?
POMPE: Angedacht sind zunächst Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr, aber vielleicht werden wir am Wochenende auch nur bis 16 Uhr öffnen, das wird sich zeigen. Besetzt wird die Info-Stelle am Wochenende mit Aushilfen, die natürlich für diese Aufgabe geschult sind. Das handhaben wir momentan im Hessenpark auch so.
Apropos Hessenpark – wird die Tourist-Info dort dann auch dicht gemacht?
POMPE: Wir sind noch am Überlegen, wie es im Hessenpark weitergeht. Da laufen die Gespräche noch.
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