Klicken Sie aufs Bild, um über eine Karte zu Meldungen Ihrer Region zu gelangen.
Umgestaltung der Bärenkreuzung: Den Spielraum nutzen
Unter den Augen der Bären: Am Bärenbrunnen überlegte die SPD bei ihrem Ferientermin, wie der Platz umgestaltet werden könnte. Foto: Reichwein
Die SPD will, dass Radler auch weiterhin neben Fußgängern an den Kniefallhäuschen in der Adenauerallee vorbeifahren können. Auf der Allee selbst haben Fahrradfahrer nach Meinung der Genossen nicht genügend Platz. Ein Tempolimit von 30 Kilometer pro Stunde könnte die Situation entschärfen.
Oberursel. Die zehn roten Lettern der Leuchtreklame am City Center werden in wenigen Wochen abgeschraubt. Am 31. August schließe der Tengelmann seine Pforten, informierte Stadtrat Horst Krüger beim Ferientermin der SPD-Fraktion am Freitag. Die Geschäftsaufgabe sei Teil der Strategie der Handelskette, die sich aus Hessen zurückziehe. Nach Informationen der TZ sollen Bürger dort jedoch auch weiterhin Lebensmittel einkaufen können.
Wie allerdings die Umgebung des Centers künftig aussehen soll, ist noch nicht sicher. Klar ist nur, dass etwas mit Bärenkreuzung und -platz geschehen soll. Welcher Art die Umgestaltung jedoch sein wird, hängt vor allem mit den damit verbundenen Kosten zusammen. Denn der Stadtsäckel ist alles andere als prall gefüllt. Also müssten die derzeit veranschlagten 500 000 Euro aus den Mitteln für Bahnhofsvorplatz und Adenauerallee herausgenommen werden. «Die SPD-Fraktion hat beantragt, die Bärenkreuzung im Zusammenhang mit der Allee umzugestalten, um die Blickachsen-Beziehungen herzustellen», so Krüger.
Für Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) muss das nicht schon bis zum Hessentag erfolgt sein. «Es ist kein Muss beim Hessentag, aber es ist wichtig, dass die Umgestaltung in den nächsten Jahren verfolgt und das Entree am Bahnhof bis in die Vorstadt weitergeführt wird», betonte Brum.
Nicht zeitgemäß
Dringender als eine Umgestaltung des Bärenplatzes, die von den angrenzenden Geschäftsleuten kritisch gesehen werde, sei es, die Seite des City Centers ansehnlicher zu gestalten, befanden die Genossen. Bisher muss der Einkäufer erst ein paar Treppen hinabsteigen, bis er in den Lebensmittelmarkt gelangt. «Das ist nicht zeitgemäß», so Brum. Die Stadt hoffe, dass es am Center-Gebäude zu einer grundlegenden und langfristigen Neuorientierung komme. Aber die Stadt sei nicht der Besitzer des früheren Kaufhauses der Mitte. Entsprechend eingeschränkt sei der Einfluss der Stadt.
Anders aber vor dem City Center. Dort hat sie den erwünschten Gestaltungsspielraum, den sie auch nutzen will. Die Treppen sollen ebenso wie die Rechtsabbiegerspur entfallen. Stattdessen solle ein «kommunikativer Bereich» entstehen, erläuterte Brum. Ebenso könnte eine neue Ampelanlage die Fußgängerströme zukünftig besser lenken.
Im Zuge der Neugestaltung der Adenauerallee ist der Fußgängerstreifen jetzt zwar breiter geworden. Für Radfahrer werde es aber auf der Straße zu eng, kritisierte Krüger die Entscheidung der Koalition, den Radverkehr auf die Straße zu verlegen. «Ich habe allergrößte Bedenken», betonte er. Vor allem ältere Menschen seien damit nicht einverstanden. Er selbst habe bei einer Probefahrt das Gefühl gehabt, die Autos hätten ihn an den Straßenrand gedrückt. Besser sei es, den Radverkehr wie vor den Umbauarbeiten parallel zum Fußweg in der Kastanienallee fahren zu lassen.
- Seite 1 von 2
- Weiter


Sport und Naturerlebnis in einem: Im Hochtaunus bieten sich reichlich Möglichkeiten zum Golfen.
Umfassend über den Lieblingsverein informieren lassen. Immer gratis. Und bequem per E-Mail.
Kennen Sie unsere Webseiten fürs Handy? Alle Inhalte für iPhone und Co. Passend, gut lesbar und kostenlos.



Kommentare