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Ein Stein für die Ewigkeit
In Erinnerung an die sechs Millionen Juden, die dem Holocaust zum Opfer fielen, legt Jacob Donath an der Gedenkstätte für die im Nationalsozialismus ermordeten Bad Homburger Juden nieder.
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Die Initiative "Jüdisches Leben in Bad Homburg" hatte am Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz zur Gedenkstunde eingeladen. Rabbiner Ber Rabinovitz betete das "El Male Rachamim". Ein Gebet, das zunächst für einen Toten nach der Besetzung gesprochen wurde, das aber später so erweitert wurde, dass es alle Toten des Holocaust einschließt. Anschließend legten die Teilnehmer am Denkmal einen Stein nieder. Eine Sitte, die aus der Zeit der Wanderung des auserwählten Volkes in der Wüste stammt, als die Toten unter Steinen begraben werden mussten. Die Steine gelten als Symbol für die Ewigkeit. Ein besonderer Tag war es auch für Zachar Zablowski, der seit 15 Jahren in der Kurstadt lebt. Er hatte ansehen müssen, wie die Nazis sein Heimatdorf in der Ukraine zerstörten und seine Mutter und Opa erschossen. "Ich fühle mich heute mit meiner Familie und dem jüdischen Volk verbunden", sagte er. Auch in Kronberg wurde gestern den Opfern des Holocaust gedacht. aw/Foto: jp


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