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KfB bleibt bei Hotelgröße skeptisch
Kronberg. Gemischt fällt die Reaktion der KfB auf die Rahmenplanung für das Quartier Bahnhof aus. Auf der einen Seite begrüßt die Fraktion, dass es eine neue Planung gibt und dass das Hotel weniger massiv als früher ausfallen soll. Andererseits bleibt die KfB skeptisch: "Insgesamt gesehen, stehen wir der Hotelplanung in dem jetzigen Umfang kritisch gegenüber. Ein kleineres Hotel und Apartmenthaus in dieser Lage ist durchaus denkbar, würde aber bedeuten, dass die Zimmerzahl und die Geschosszahl stark reduziert werden müssten", heißt es in einer Pressemitteilung. Und: "Wir geben zu bedenken, dass der Hotelmarkt in und um Frankfurt weitgehend gesättigt ist. Alteingesessene Hotels in Kronberg würden mit starken Einbüßen rechnen müssen."
Positiv bewertet die KfB, dass die Planung auf dem Areal zwischen Ludwig-Sauer-Straße und Bahngleisen keine Reihenhäuser mehr vorsieht. "Mehrfamilienhäuser, die weniger für Familien mit Kindern, sondern wohl eher für junge, flexible Erwachsene oder für Senioren gedacht sind, halten wir für angemessener."
Ebenso bietet sich aus Sicht der KfB dieses Areal für "weißes Gewerbe" an. Allerdings: "Eine Mischung von beiden Zielgruppen erscheint uns schwierig, wohl aber nicht ganz ausgeschlossen." Sollte ein solcher Mix gewünscht sein, dann hält es die Fraktion für sinnvoll, Mehrfamilienhäuser im nördlichen und Gewerbe im südlichen Bereich vorzusehen. "Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass der Grüngürtel erhalten bleibt und dass es zu keiner Verschattung zur Ludwig- Sauer-Straße führt."
Zudem fordert die KfB ein Verkehrskonzept, das die Situation am Bahnhof und in Kronberg-Süd berücksichtigt. "Die Vorstellung, alle Park- und Ride-Parkplätze nach Kronberg-Süd zu verlegen, erscheint uns unrealistisch, einmal aufgrund der jetzt schon schwierigen Verkehrsbelastung der Frankfurter Straße, zumindest in Stoßzeiten, und des immer noch ungelösten Kreuzungsumbaus am Sodener Stock", finden die beiden KfB-Stadtverordnete Dr. Heide-Margaret Esen-Baur und Gabriele Hildmann.
Und so recht mit dem neu in die Pläne aufgenommenen Bürogebäude zwischen Hotel und Lokschuppen können sie sich auch nicht anfreunden.öp


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