Unsterbliche Genies

Die „Beethovenmaschine“ und ein Chopin-Konzert im Museum

Auf die Spur zweier musikalischer Genies begibt sich der Kronberger Kulturkreis mit der Reihe "Kultur im Museum". Und auf die Frage, wie man sich Leben und Werk der wahrhaft Großen nähern kann, finden sich zwei Antworten – ebenso unterschiedlich wie Beethoven und Chopin selbst.

Kronberg. "Die Beethovenmaschine" kommt nach Kronberg.Mit Violinsonaten, einer phantastischen Geschichte sowie einer Liebeserklärung an ein Genie nähern Ben Süverkrüp und Stephan Picard sich ihrer Aufgabe. Die Geschichte beginnt wie folgt: Beethoven kann nicht sterben. Was die Nachwelt sein Spätwerk nennen wird, ist in seinen Augen allenfalls ein Anfang, und es scheint niemanden zu geben, der der Arbeit an der Musik der Zukunft gewachsen wäre. Da betritt Johann Nepomuk Mälzel das Sterbezimmer, kaiserlich musikalischer Hofkammermaschinist, Erfinder des Metronoms sowie verschiedener Musikautomaten. Ein in höchstem Maße durchschnittlicher Geist, jedoch mit außerordentlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Mechanik. Beethoven erteilt ihm den Auftrag, eine Beethovenmaschine zu bauen. "Die Beethovenmaschine" wird vorgetragen von der Kabarettistin Tina Teubner, und zwar am Freitag, 24. Februar, im Museum Kronberger Malerkolonie.

Frédéric Chopin haben Sung-Hee Kim-Wüst und Hans Werner Wüst ein musikalisch-literarisches Portrait gewidmet, das sie am Sonntag, 25. März, präsentieren.

Sung-Hee Kim-Wüst wurde in Seoul (Südkorea) geboren und kam mit 17 Jahren nach Deutschland, um an der Kölner Hochschule für Musik ihr Klavierstudium fortzusetzen. Nachdem sie 1995 die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung bestanden hatte, wurde sie in die Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov aufgenommen und beendete ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen.

Hans Werner Wüst veröffentlichte das Buch "Frédéric Chopin, Ein Portrait" sowie Hörbuch-CDs mit den literarisch-musikalischen Portraits von Frédéric Chopin, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven. Frédéric Chopin war einer der populärsten Pianisten und Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er wuchs in Warschau auf und gilt als bedeutendste Persönlichkeit in der Musikgeschichte Polens.

Karten für den Preis von 17,50 Euro (ermäßigt 14,20 Euro) sind erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter http://www.kronberger-kulturkreis.de im Internet. Einlass ist jeweils um 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr in der Tanzhausstraße 1.tz

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