Bilderstrecke: Mainz gewinnt 3:1 gegen Freiburg
Das Einschwören vor dem Spiel scheint genutzt zu haben: Mit einem Blitz-Start überraschte Mainz 05 den 1. FC Freiburg beim Kellerduell am 29. Januar 2012. (Fotos: Marc Schüler)Adam Szalai haucht Mainz neues Leben ein
Wie sehr Adam Szalai dem FSV Mainz 05 gefehlt hat, bewies sein erster Startelf-Einsatz nach einjähriger Verletzungspause: Der Ungar präsentierte sich beim 3:1 gegen Freiburg als Leuchtturm in der Offensive und animierte Sturmpartner Choupo-Moting zum Mitmachen.
Mainz. ![]()
Endlich wieder für Mainz am Ball: Adam Szalai. Foto: dpa Das Glück stand Adam Szalai ins Gesicht geschrieben. Im Gespür für besondere Momente holten die Fans den langen Ungarn nach dem 3:1 (3:0) gegen den SC Freiburg zur obligatorischen «Humba»-Jubelpose auf den Zaun. Genau 365 Tage nach einer langwierigen Knieverletzung war der Stürmer wieder ganz oben.
«Es war super, endlich mal in diesem Stadion auflaufen zu können, und das auch noch auf den Tag genau ein Jahr nach meiner Verletzung. Ich freue mich sehr, wie die Fans mich empfangen haben, und natürlich über die drei Punkte, die für uns sehr wichtig sind», erzählte der 24-Jährige.
Großes Lob für Szalai
«Der Junge ist Gold wert», sagte 05-Manager Christian Heidel nach dem Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Geht die Formkurve des gefühlten Neuzugangs weiter steil bergauf, könnte Heidel die intensive Suche nach einem weiteren Stürmer eigentlich einstellen und dem Club einen teuren Transfer in letzter Minute der Ablauffrist einstellen.
Rückblende: Am 29. Januar 2010 war Szalai im Derby beim 1. FC Kaiserslautern nach acht Minuten mit Torhüter Tobias Sippel zusammengekracht. Die Diagnose war furchterregend: Kreuz- und Innenbandriss, dazu ein Sehnenriss und ein aus der Bahn gesprungener Nerv. Zweimal musste der ungarische Nationalstürmer unters Messer und quälte sich in langen Monaten zurück. «Es gab nicht wenige, die geglaubt haben, dass er nie wieder kommt nach der fürchterlichen Verletzung», erklärte Heidel rückblickend. «Da war ja alles kaputt im rechten Knie.»
Aber Szalai erweist sich als Kämpfertyp, der den Traum von einer großen Karriere längst nicht aufgegeben hat. Zusammen mit den nach Leverkusen und Schalke abgewanderten André Schürrle und Lewis Holtby rockte er als Mainzer Boy-Group die Liga. Der fünfte Tabellenplatz in der vergangenen Saison war auch sein Verdienst - auch wenn er die zweite Saisonhälfte nur als Zuschauer erlebte.
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Kommentare
Heinz Gruendel schrieb am 09.02.2012 17:07 Uhr
Herr Szalai Foul von Sippel Kaiserslautern
Reseretorhueter TRIPPEL fiel UNGLUECKLICH auf sein
BEIN !!!!! Betone UNGLUECKLICH !!!!
Lieber Herr Szalai alles GUTE und bleiben Sie trotzdem fair.