Bilderstrecke: Mainz gewinnt 3:1 gegen Freiburg
Das Einschwören vor dem Spiel scheint genutzt zu haben: Mit einem Blitz-Start überraschte Mainz 05 den 1. FC Freiburg beim Kellerduell am 29. Januar 2012. (Fotos: Marc Schüler)Choupo-Moting beendet Mainzer Negativserie
Dank eines Offensivspektakels zu Beginn der Partie beendete der FSV Mainz 05 beim 3:1 (3:0) gegen den Tabellenletzten SC Freiburg seine Negativserie von fünf sieglosen Bundesliga-Spielen in Serie.
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Brachte die Mainzer mit seinen Toren auf die Siegerstraße: Eric Choupo-Moting. Foto: dpa Mainz. Vor 30 938 Zuschauern stellten Eric Maxim Choupo-Moting (3./17.) mit seinen Saisontoren fünf und sechs und Eugen Polanski per Foulelfmeter (6.) schon früh die Weichen auf Sieg. Der Freiburger Anschlusstreffer durch Pavel Krmas (68.) kam zu spät. "Meine Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral bewiesen. Es tut mir leid, dass wir so hart bestraft wurden", erklärte der Freiburger Coach Christian Streich nach der elften Saisonpleite.
Seit dem 3:2 gegen Bayern München hatte Mainz in der Liga nicht mehr gewonnen. Trainer Thomas Tuchel forderte eine Trotzreaktion und bekam diese vor allem in den ersten 20 Minuten zu sehen. "Wir haben extrem gut begonnen und waren sofort präsent. Nach 17 Minuten war das Spiel schon entschieden," war der Coach anschließend natürlich zufrieden.
Die Mischung aus Offensivtaktik und giftigem Zweikampfverhalten zeigte ihre Wirkung. Elkin Soto erkämpfte sich den Ball, Polanski setzte Choupo-Moting ein und der 22-Jährige traf nach nur 127 Sekunden zum 1:0. Mit Einbahnstraßen-Fußball ging es am Bruchweg auch danach weiter. Die zweikampfschwachen Freiburger wussten anfangs überhaupt nicht, wie ihnen geschah: Diagné konnte den agilen Adam Szalai nur durch ein Foul bremsen und wurde von Schiedsrichter Markus Schmidt vom Platz gestellt (4.). Den fälligen Elfmeter verwandelte Polanski zum 2:0 (6.).
Nach 17. Minuten sorgte erneut Choupo-Moting mit seinem sechsten Saisontor für die Entscheidung. Der sehenswerte Hackentreffer von Krmas (68.), zugleich sein erstes Bundesligator, war nur ein schwacher Trost für die Gäste.dpa/sid
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Kommentare
horst wagner schrieb am 30.01.2012 18:22 Uhr
dieser Sieg war überfällig
Es war ein ganz wichtiger Sieg
Im Spiel gegen Freiburg hat sich bestätigt das Mainz ohne Szalai nur 50% Qualität besitzt. Drei frühe und schnelle Tore haben die 05 er auf die Siegesstraße gebracht und es hätten noch zwei bis drei mehr sein können. Mainz hat es nach dieser schnellen Führung leider einen Gang zurückgeschaltet wo doch die Chance groß war etwas für ihr Torverhältnis zu tun. Einige Mannschaften sind bei solch einem Auftakt wie im Spielrausch und Mainz hat es vorgezogen etwas langsamer angehen zu lassen. So eine Einstellung sollte Tuchel nicht akzeptieren weil daraus in einem Spiel immer noch ein Rohrkrepierer werden kann für seine Mannschaft. Das es dazu kommen kann ergibt sich jede Woche was die Schiedsrichterleistungen betrifft wo in zwei bis drei Spielen immer Fehlentscheidungen getroffen werden. Auch im Spiel gegen Freiburg geht es nicht ohne Kritik, da Mainz wieder aus einem Eckball für Freiburg einen Treffer kassiert hat. Als Zuschauer bekommt man bei jedem Eckball des Gegners ein ungutes Gefühl weil man fast immer davon ausgehen kann das danach ein Tor fällt.
Auch das sollte ein Kriterium an Tuchel sein so etwas endlich abzustellen. Die Erklärung dafür dürfte einfach sein weil fast alle Mainzer Spieler die dafür in der Abwehr aushelfen viel zu nahe an der Torlinie stehen. Der fällige Eckball kann somit bis zur Torlinie geschossen werden wo es dann ein leichtes ist einen Treffer zu erzielen. Die eigenen Leute behindern damit auch Wetklo der dann so gut wie keine Chance besitzt den Ball zu ergreifen. Tuchel sollte seinen Spielern klar machen das man sich bei einem Eckball des Gegners am Elfmeterpunkt zur Abwehr orientiert. Hier hätten dann auch die Mainzer Abwehrspieler eine bessere Übersicht und die Möglichkeit den Ball aus der Gefahrenzone zu schießen. Das gilt auch für Wetklo der dann den Ball besser sieht und eingreifen kann. Genau diese Abwehrfehler von Mainz haben in der Vergangenheit immer bei Eckbällen zu Gegentoren geführt. Vom Spiel her dürften Zuschauer wie verantwortliche von Mainz zufrieden sein. Es bleibt zu hoffen das Freiburg ein Wendepunkt für Mainz und keine Eintagsfliege war. Auch in Schalke ist es möglich nicht unbedingt verlieren zu müssen wenn man die Spielweise angeht wie gegen Freiburg und ohne Pampers in den Hosen. Choupo Moting hat seine Sache gut gemacht und er sollte weiter mit solch einer Zielstrebigkeit auf das Tor des Gegners laufen, und keine Angst mehr zeigen wenn ihm der Torwart entgegenkommt. Gerade in solchen Situationen sind Tore leichter zu erzielen und der Gegner wird gezwungen mehr auf sein Abwehrverhalten zu achten.