Die Titelseite der Frankfurter Neue Presse vom 27.05.2012 als PDF zum Downloaden.
Laser speichert Daten schneller
Mit einem Laser lassen sich magnetische Datenspeicher viele hundert Mal schneller beschreiben als heutige Festplatten. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Online-Journal "Nature Communications". Die Methode könnte die Speicherung von mehreren tausend Gigabyte pro Sekunde erlauben, erläutert das Paul-Scherrer-Institut (PSI) im schweizerischen Villigen, das an der Forschung beteiligt ist. Computer-Festplatten nutzen magnetische Materialien zum Speichern von Informationen. Wenige Nanometer (millionstel Millimeter) kleine Bereiche speichern dabei jeweils ein Bit, die kleinste Informationseinheit. Wie bei einem Stabmagneten können die Speicherbereiche zwei magnetische Ausrichtungen haben, die den beiden Werten "0" und "1" eines Bits entsprechen. Umgeschaltet werden die Magnetbereiche auf der Festplatte mit Hilfe eines Magnetfelds, das rund 20 000 Mal stärker ist als das irdische. Das ist energieaufwendig und dauert vergleichsweise lange. In ihrem Experiment gelang den Wissenschaftlern das Umpolen ohne äußeres Magnetfeld, nur durch einen kurzen Laserblitz. dpa
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