BMW entschuldigt sich für die Kaltfront "Cooper"
Frankfurt. Das Hochdruckgebiet "Cooper" brachte die aktuelle Kältewelle über Europa. Der Name des Wetterphänomens erinnert dabei nicht ganz zufällig an den Retro-Kleinwagen der Marke Mini. Die Werbeagentur der BMW-Tochter hatte die Benennungsrechte für das Hoch gekauft.
Ursprünglich sollte mit der Kaltfront "Cooper" für die Allwettertauglichkeit des Mini Cooper Roadster geworben werden. Auch die Benennung eines kommenden Hochs mit "Minnie" geht auf die Werber zurück. Nachdem der Frost jedoch für mindestens 100 Tote, vor allem in Osten Europas, gesorgt hatte, wurden nun alle Werbeaktionen eingestellt. BMW entschuldigt sich für das missglückte PR-Manöver.
Deutschland ist neben den USA der einzige Staat, in dem Namen von Hoch- und Tiefdruckgebieten gekauft werden können. Der Preis für ein Hoch beträgt 300 Euro, ein Tief kostet 200 Euro. sps


