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Der Pharao trifft Udo Jürgens
Die Narrenzeit macht einiges möglich. Auch, dass sich Menschen aus ganz verschiedenen Epochen begegnen.
Wehrheim. ![]()
Pastoralreferent Thomas Klix als Pharao. Foto: tasLuftschlangen wanden und ringelten sich dekorativ auf den fürs Kaffeetrinken gedeckten Tischen. Und statt Wasser nahmen in den Gläsern bunte Luftballons den Platz des Getränks ein. Ein Harlekin mit Kaffeekanne, ein bunter Schelm und zwei Damen mit Hut, Schal und aufgemalten Herzen im Gesicht vervollständigten das Bild. Die Narretei kennt kein Alter und hört auch mit dem Rentenalter nicht auf.
Das wurde am Donnerstagnachmittag beim Monatstreffen der Senioren in der katholischen Kirchengemeinde sehr deutlich. Zwar verzichteten die meisten der Anwesenden auf Kostümierung, dafür hatten sich aber die Organisatoren Gisela Körber, Karin Kettler und Marlies Salzmann-Lazé das Faschingsoutfit übergestreift und dazu ein kleines Programm vorbereitet.
Außer Stückchen durften natürlich die Kräppel nicht fehlen. Um die Stimmung noch ein wenig zu lockern, schenkte das Team auch ein Gläschen Sekt aus. Musikalisch bereicherte Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) den Nachmittag, der als Udo Jürgens mit den beiden Erfolgsschlagern "Ich war noch niemals in New York" und "Aber bitte mit Sahne" den Geschmack der Gäste traf.
"Was gibt‘s Neues aus Wehrheim?", fragte Karin Kettler, die als Protokoller in rasantem Tempo einige Themen der Gemeinde streifte. "Viel geredet und nix gesagt", das sei das Wesen der Narretei, schloss sie ihren Beitrag und erntete dafür viel Applaus. Auch Pastoralreferent Thomas Klix brachte die Gäste zum Lachen – er war als Pharao kostümiert. Von Freud und Leid der "Schwarzarbeiter" wusste er zu berichten. Dazu gehörte natürlich auch manch pikantes Detail, stets mit einem Augenzwinkern vorgetragen. Auch Salzmann-Lazé stieg in die Bütt, und gemeinsam sangen und schunkelten die Senioren vergnügt zu fröhlichen Liedern.
Jeder willkommen
Beim Seniorennachmittag ist es übrigens immer kurzweilig, denn dort kommen Männer und Frauen aller Konfessionen zusammen, plaudern über Neuigkeiten und genießen die Zeit bei Kaffee und Kuchen "und werden bei Bedarf auch abgeholt", sagte Körber.
Neue Gesichter sind dabei stets willkommen, die Teilnahme ist kostenlos. tas



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