Bilderstrecke: Kickers Offenbach verlieren 0:1 gegen Chemnitzer FC
Nach dem wetterbedingt abgesagten Spiel gegen die Spvgg. Unterhaching am vergangenen Wochenende, startet der OFC am 28. Januar 2012 mit einer 0:1-Heimniederlage gegen den Chemnitzer FC in die zweite Saisonhälfte. Im Bild: Elton da Costa erobert den Ball (Alle Bilder: Marc Schüler)Offenbacher Fehlstart und fast ein Spielabbruch
Harmloser OFC unterliegt Chemnitz 0:1 und muss zudem mit einer saftigen Geldstrafe vom DFB rechnen
Für mehr Aufregeung als die verlorenen drei Punkte sorgten beim hessischen Drittligisten Feuerzeuge, die als Wurfgeschosse auf dem Spielfeld landeten und eine viertelstündige Spielunterbrechung verursachten.
Von Michael Löffler
Offenbach. ![]()
Kopfballduell zwischen dem Chemnitzer Thomas Birk (links) und dem Offenbacher Kai Hesse. Foto: Klein Die Offenbacher Kickers verloren ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2012. Vor 6470 Zuschauern gab es in der 3. Liga gegen den zum sechsten Mal in Folge ungeschlagenen Chemnitzer FC eine 0:1 (0:1)-Niederlage. Für den einzigen Treffer sorgte OFC-Innenverteidiger Markus Husterer, der einen Schuss von Ronny Garbuschewski für Keeper Robert Wulnikowski unhaltbar ins eigene Netz abfälschte (23.).
Für mehr Aufregung als das recht langweilige Spiel sorgten die Zuschauer. Nachdem schon in der ersten Halbzeit einige kleine Gegenstände aufs Spielfeld geworfen wurden, ließ Schiedsrichter Christian Fischer nach einem Feuerzeugwurf in der 50. Minute über OFC-Kapitän Elton da Costa den Fans ausrichten, dass er die Partie, falls noch weitere Wurfgeschosse folgen sollten, sofort abbrechen würde. Noch nicht einmal 60 Sekunden später betrat der Schiedsrichter-Assistent den Rasen, um den Refereee aufs nächste geflogene Feuerzeug aufmerksam zu machen. Der 31-jährige Oberstudienrat aus Iserlohn unterbrach daraufhin die Partie für eine Viertelstunde.
Nach dem Wiederanpfiff konnten die Kickers den Rückstand nicht mehr egalisieren. Durch die erste Niederlage seit drei Spielen rutschten sie auf Rang acht zurück. Und müssen zudem mit einer Bestrafung durch das DFB-Sportgericht rechnen. "Wegen des Feuerzeugwurfs dürfen unsere Fans nicht pauschal verurteilt werden. Es handelte sich um einige wenige Rowdys. Die Vereine sind da machtlos. Bei Kontrollen kann man den Fans keine Feuerzeuge abnehmen", sagte OFC-Geschäftsführer Thomas Kalt, der die letzten 40 Minuten an der Seitenauslinie vor der "Waldemar-Klein-Tribüne" ausharrte, um weitere Vorfälle zu verhindern. "Die Fans verhielten sich daraufhin ruhig, waren alle einsichtig. Klar ist aber, dass der Fußball im Moment sehr sensibilisiert ist. Der Wurf eines Feuerzeugs ist kein Kavaliersdelikt mehr. Das wird uns wieder eine schöne Stange Geld kosten. Wir hoffen, dank der teuer angeschafften Videokameras den Täter zu ermitteln und werden ihn mit in die Verantwortung nehmen."
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Kommentare
Heinz Gruendel schrieb am 31.01.2012 11:47 Uhr
Fast Abruch beim OFC
Der Schiri war wie ein Pfau , das und einige Fehlpfiffe die
auch mal vorkommen und das 0 zu 1 loesten denTumult
aus !!!
Anderes Problem ist der Alkohol , einige kommen schon
Besoffen ins Stadion !!! Diese Idioten sollen bitte nicht
mehr kommen !!!!
ORDNER sollten diese Leute entfernen !!!!4