Radfahrer Frankfurt
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Die GRÜNEN sehen große Chancen durch eine konsequente Verkehrswende und fordern eine aktive, planende Verkehrspolitik in Frankfurt.

GRÜNE: Mobilität für Menschen

Die Verkehrswende muss gestaltet werden 

„Mobilität für Menschen“ - so überschreiben die Frankfurter GRÜNEN ihre Forderungen in der Verkehrspolitik. Die autogerechte Stadt gehöre umgebaut. Mehr öffentlicher Nahverkehr, mehr Radverkehr, mehr Platz für Fußgänger*innen, Autos werden geteilt und brauchen weniger Raum, so die GRÜNEN.

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Für die GRÜNEN ist die Verkehrswende gleich doppelt wichtig: Sie hilft dem Klima, und sie macht die Stadt lebenswerter, so die Partei in ihrem Wahlprogramm. „Die Stadt der Zukunft wird nur funktionieren und gute Lebensbedingungen für ihre Bewohner*innen bieten können, wenn Schnelligkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Mobilität einhergehen mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität in den städtischen Räumen, Mobilität für alle Menschen angemessen verfügbar ist und den Erfordernissen des Klimaschutzes gerecht wird“, heißt es gleich zu Anfang des entsprechenden Kapitels.

Die GRÜNEN sind sich in diesem Punkt einig sowohl mit dem Radentscheid und vielen Klimainitiativen wie auch mit der IHK, die formuliert: „Vermeidbaren Verkehr zu reduzieren, bringt spürbare Vorteile: Eine höhere Lebensqualität für die Anwohner ebenso wie eine bessere Erreichbarkeit von Gewerbetreibenden und damit letztendlich eine steigende Attraktivität der Innenstadt.“

GRÜNE und IHK fordern ein durchdachtes Mobilitätskonzept für Frankfurt. Und die GRÜNEN machen auch klar, wie es ihrer Ansicht nach aussehen sollte: Deutlicher Ausbau des Radverkehrs, deutlicher Ausbau und günstige Preise für den öffentlichen Nahverkehr, mehr Grün im Stadtraum für höhere Aufenthaltsqualität und mehr Fußverkehr, mehr Car-Sharing und weniger fossil betriebene Fahrzeuge.

Mit einer Studie für die Innenstadt und das nördliche Sachsenhausen unter dem Titel „Stadt am Main“ sind die GRÜNEN bereits im Frühsommer an die Öffentlichkeit gegangen. Sie machen klar, dass sie nicht nur isoliert den Mainkai sperren wollen, sondern dass sie dabei in der gesamten Kernstadt die Verkehre neu ordnen wollen. Ähnliche Konzepte wollen die GRÜNEN auch für andere Stadtteile entwickeln, mit den Bürger*innen diskutieren und umsetzen. Sie setzen dabei auch auf die positiven Effekte, die eine höhere Aufenthaltsqualität für Geschäfte, die Gastronomie und die Kultur in den Zentren erzielt – alles Bereiche, die unter Corona stark leiden.

Aber die GRÜNEN machen auch deutlich, dass für die Verkehrswende das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsmittel besser funktionieren muss. Hier sehen sie Chancen durch die Digitalisierung und wollen das „Sharing“ ebenso voranbringen wie die Elektrifizierung, hier sehen sie großen Nachholbedarf.

Frankfurt ist eine Pendler*innenstadt, das ist auch den GRÜNEN klar. Auch für diese Menschen braucht es Lösungen - die GRÜNEN setzen auf bessere Schienenverkehre, aber auch auf bessere Verbindungen zwischen den Stadtteilen und zwischen Frankfurt und den Nachbargemeinden durch Radwege und durch Busverkehr und mehr Park & Ride.

Die GRÜNEN sehen große Chancen durch eine konsequente Verkehrswende und fordern eine aktive, planende Verkehrspolitik in Frankfurt. Das ist in der Tat auch nötig, wenn Frankfurt den Anschluss an die Verkehrswende und die Diskussionen in anderen europäischen Großstädten halten will. Und das, so die GRÜNEN, ist der Anspruch und die Voraussetzung für eine gute Zukunft in unserer Stadt. Das gesamte Wahlprogramm findet sich im Internet unter www.gruene-frankfurt.de.

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