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Ein blauer Marathon – trotz widrigem Wetter

Mehr als 26.000 Läuferinnen und Läufern - darunter 250 Starterinnen und Starter in Mainova-Blau - stellten sich der großen Herausforderung 42,195 Kilometer zu bewältigen. Vom kalten und windigen Wetter ließen sie sich nicht abhalten. Weder die Einzelstarter, noch die Mainova-Staffeln mit ihren prominenten Teamkapitänen oder die verdoppelten Hahner-Schwestern, die für Frauen-Power an den Start gingen. Sie alle erlebten einen ganz besonderen Tag bei der 37. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathons am 28. Oktober.

Kalt war es, der Wind blies ziemlich kräftig und manchmal gab es etwas Regen – widrige Bedingungen herrschten beim 37. Mainova Frankfurt Marathon am 28. Oktober. Den vielen Läuferinnen und Läufern war das egal, sie gingen unverdrossen auf die Strecke. Mehr als die Hälfte davon, rund 13.900, starteten auf der klassischen Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Wer einen Marathon laufen will, muss etwas abkönnen, und das zeigten neben Tausenden Amateur-Sportlern auch viele Prominente sowie hochkarätige Top-Läufer. Das ist kein Wunder, zählt doch der Marathon am Main zu den Gold-Label-Rennen des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF). Neben Frankfurt kann in Deutschland nur noch der Berlin-Marathon eine Einstufung in die höchste Kategorie im internationalen Laufsport vorweisen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren war die Farbe Mainova-Blau häufig im Feld zu sehen. Denn der Frankfurter Energiedienstleister unterstützt den Marathon schon geraume Zeit und engagiert sich zudem nicht nur bei Top-Veranstaltungen wie Marathon oder IRONMAN, sondern fördert kontinuierlich den Laufsport in der Region. Deshalb trugen viele Läuferinnen und Läufer im Feld Trikots in der Farbe von Mainova, darunter auch etliche der rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des letzten Montags-Lauftreffs beim Frankfurter Laufshop vor dem Marathon. Bei dieser Aktion unter Mitwirkung von Dieter Baumann und Claudia Dreher, beide erfolgreiche deutsche Langstreckenläufer, hatten alle Frauen ein Mainova-Frauen-Power-Laufshirt erhalten, für die Männer gab es einen Buff.

Aber auch die prominenten Teamkapitäne der Mainova-Staffeln – Marathonläufer Julian Flügel, Triathlon-Profi Laura Philipp und Triathlon-Legende Normann Stadler, Eintracht-Urgestein Thomas Zampach und der frischgebackener IRONMAN-Weltmeister und Rekordhalter Patrick Lange – kamen im Mainova-Blau. Sie teilten sich die Marathondistanz mit jeweils drei weiteren Teilnehmern in Staffeln auf – ein einzigartiges Erlebnis für die Teammitglieder. Insgesamt rund 250 Starterinnen und Starter waren in Mainova-Farben im Teilnehmerfeld zu finden, sei es in den Staffeln, sei es als Einzelstarter. Einige von ihnen haben sich im Vorfeld gemeinsam bei den Mainova-Lauftrainings vorbereitet. Nach dem Motto „Aus zwei mach vier“ traten auch die Marathon-Zwillingsschwestern Anna und Lisa Hahner im Mainova-Blau an. Sie hatten mit ihrer Schwester Natalie und ihrer Cousine Paula eine eigene Frauenstaffel gebildet und wollten damit die Initiative „Frauen-Power“ unterstützen, um mehr Frauen für den Laufsport zu begeistern.

Vier Stunden übertrug Medienpartner hr das Geschehen auf und neben der Strecke live im Fernsehen – zugegebenermaßen aber nicht in allererster Linie wegen der Mainova-Staffeln. Denn natürlich interessierten die Top-Läufer und ihre Ergebnisse. Bei den Männern wie bei den Frauen waren die Äthiopier nicht zu schlagen. Kelkile Gezahegn siegte in 2:06:37 Stunden, gefolgt von den beiden Kenianern Martin Kosgey (2:06:41) und Alex Kibet (2:07:09). Bei den Frauen siegte die Äthiopierin Meskerem Assefa und stellte mit 2:20:36 Stunden gleich einen neuen Streckenrekord auf. Lokalmatadorin Katharina Heinig blieb als beste Deutsche unter 2:30 Stunden und erreichte so ihr persönliches Ziel für den Mainova Frankfurt Marathon. Deutschlands aktuell bester deutscher Marathonläufer Arne Gabius kam als schnellster Deutscher (2:11:45) und Neunter ins Ziel.

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