Normann Stadler
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Normann Stadler

Mainova Energie Akademie – Im Gespräch mit Challenge-Finisher und doppeltem IRONMAN Hawaii Sieger Normann Stadler

#MainZiel Instagram Challenge: Herausforderung angenommen 

„Diese Art der Motivation brauche ich einfach gerade mal, um wieder durchzustarten“, vermerkte ein Teilnehmer und traf damit genau den Nagel auf den Kopf. Bei der Instagram-Challenge #MainZiel der Mainova Energie Akademie war es völlig egal, welche Ziele sich die Teilnehmer, die aus der gesamten Republik kamen, selbst setzten. Alle hatten ordentlich an ihren eigenen Vorgaben zu knabbern und waren dankbar für die Unterstützung durch die drei Challenge-Teamkapitäne Daniela Bleymehl, Anna-Lena Pohl und Normann Stadler.

Die gesteckten Ziele waren dabei so vielfältig wie die Teilnehmer. Von neuen Bestzeiten im Laufen und dem Ziel „Traumgewicht erreichen“ über die Umstellung auf vegane Ernährung bis zum Ausprobieren von neuen Sportarten oder der Vorgabe, mehr Zeit für die Familie zu haben, reichte die Palette. Sogar der Versuch, trotz Corona einen Marathon zu laufen, gehörte dazu, und konnte beim Mainova Frankfurt Marathon, der in diesem Jahr virtuell stattfand, sogar direkt umgesetzt werden.

Auch Protagonistin Kathy aus der Mainova Energie Akademie, die wir schon seit dem Frühjahr begleiten, war mit an Bord. Sie hat sich vorgenommen das Radfahren mit Cleats zu erlernen und schnell gemerkt, dass der Einsatz der Klickpedale eine beträchtliche Umstellung im Kopf erfordert.

Das Schöne: Egal welche Challenge jeder auswählte, das Ganze lohnte sich auch noch doppelt. Schließlich lockte nicht nur die persönliche Herausforderung durchzustehen, sondern es gab für 25 Teilnehmer den Mainova Erlebnistag 2020 zu gewinnen. In Form von Workshops und persönlichem Austausch mit den drei Mainova Teamkapitänen wartete ein tolles Erlebnis, das nun coronabedingt in digitaler Form durchgeführt wird. Der erste Workshop liegt bereits hinter den Teilnehmern. Daniela Bleymehl und Anna-Lena Pohl gaben dabei interessante und bisher unbekannte Einblicke in die Welt des Profi-Triathlons und vertieften den Bereich sportgerechte Ernährung vor, während und nach dem Wettkampf. Außerdem erfuhren die Teilnehmer, was neben Schwimmen, Rad fahren und laufen noch alles zu den Anforderungen eines Triathleten zählt.

Im zweiten Workshop mit Normann Stadler stehen der Vortrag „Höhen und Tiefen auf dem Weg zum Erfolg“ und die Lebensgeschichte von Normann Stadler, von seinem Kindheitstraum, in Hawaii zu starten, bis hin zu seiner Herz-OP im Mittelpunkt. Und damit die Frage, welche Niederlagen er wegstecken musste und wie er es geschafft hat, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, ihn vorab schon einmal nach seinen Erfahrungen mit der Challenge zu befragen.

Welche Aufgaben hast du als Botschafter der Mainova Energie Akademie innerhalb der Challenge übernommen?
Normann: Es war für mich wichtig, mein eigenes #MainZiel bis zum Ende durchzuziehen und der Community damit ein gutes Beispiel zu sein. Außerdem konnte ich immer wieder den anderen Teilnehmern mit Tipps zur Seite stehen und so – hoffe ich wenigstens – dazu beitragen, dass sie durchgehalten haben.

Deine persönliche Challenge war es, auf Fleisch, Fisch und Zucker komplett zu verzichten. Eine ordentliche Vorgabe. Wie war’s?
Normann: Sagen wir so: Obwohl ich ja zum Teil wusste, was auf mich zukommt, da ich auf Zucker schon einmal verzichtet habe, wurde meine eigene Disziplin ordentlich herausgefordert. Es ist ja nicht nur so, dass sich vieles positiv verändert – man nimmt Geschmack wieder anders wahr, die Haut wird besser –, dem Gewohnheitstier Mensch fehlen diese Nahrungsmittel enorm und das legt sich auf die Psyche. Noch dazu habe ich mir eine doppelt schwierige Challenge mit dem gleichzeitigen Verzicht auf Fleisch  und Fisch vorgenommen.

Heißt das, du bist zwischendurch schwach geworden?
Normann: Es gab kritische Momente, in denen ich meine Challenge am liebsten abgebrochen hätte. Aber der innere Wille war stärker. Am Ende habe ich mein Ziel erreicht und als Lohn ein wirklich gutes Körpergefühl mitgenommen.

Bist Du da als ehemaliger Leistungssportler und noch dazu jemand, der sich nach einer Herzklappenoperation erfolgreich zurückgekämpft hat, besonders hart im Nehmen?
Normann: Ich glaube schon, dass mich der Sport geprägt hat. Ohne Disziplin wären die Erfolge, die ich errungen habe, nicht möglich gewesen. Von daher kann ich mit einer solchen Challenge vielleicht besser umgehen, weil ich die entsprechenden Instrumente kenne und anwenden kann. 

Zum Beispiel?
Normann: Sich absolut auf das große Ziel zu fokussieren. Denn sobald du den Fokus verlierst und das große Ziel nicht mehr siehst, bist du empfänglicher für schwache Momente. Eine solche Challenge hat sehr viel mit mentaler Stärke zu tun. Es ist wie im Sport selbst: Da kannst du das Trainingspensum auch nur aufrechterhalten, indem du auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitest. Das geht nur über den Kopf. Deshalb ist jede Challenge wie das Wort schon sagt: eine Herausforderung.

Lässt sich mentale Stärke trainieren?
Normann: Ja und gerade Einsteiger sollten sich dabei unterstützen lassen. Wie es funktioniert, kann man beim Web-Seminar der Mainova Energie Akademie von Energie Coach Harald Dobmayer mit dem Thema „Mentales Wintertraining – Coaching für die dunkle Jahreszeit“ am 25. November um 19 Uhr kennenlernen. Harald gibt viele wichtige Anstöße. Einfach unter www.mainova-aktionen.de über die Angebote informieren.

Und wie sieht es mit den Erfahrungen der anderen Teamkapitäne aus?
Daniela Bleymehl urteilt „die Off-Season so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, hat gut funktioniert“. Kein Wunder. Sie hat es geschafft, viele verschiedene Sportarten, wie Mountainbike Downhill, Klettern oder Bouldern sowie Tennis mit in ihren Trainingsplan zu integrieren.

Anna-Lena Pohl hat derweil eine klare Antwort auf ihre persönliche Frage „Triathletin – oder doch Tennisprofi?“ gefunden. „Ich denke die Antwort ist offensichtlich“ schmunzelt sie in ihrer abschließenden Instagram Story. Immerhin hat sie die Grundlagen des Rückschlagspiels erlernt und sogar Teamkapitän-Kollegin Daniela Bleymehl davon überzeugt, ihre Trainingspartnerin zu sein. Ihr Fazit: „Es hat mega viel Spaß gemacht, etwas Neues auszuprobieren.“

Ulrich Müller-Braun

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