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Die Passagiere stiegen in einen zweiten Zug um. Foto: Alexander Keutz

Oberleitungsschaden

Fahrgäste sitzen stundenlang in ICE fest

Ein ICE ist am Montagabend bei Worms wegen eines Oberleitungsschadens liegengeblieben. Die Fahrgäste mussten mehrere Stunden in dem Zug ausharren, bis sie die Fahrt in einem Ersatzzug fortsetzen konnten.

Ein ICE ist am Montagabend bei Worms wegen eines Oberleitungsschadens liegengeblieben. Die Fahrgäste mussten mehrere Stunden in dem Zug ausharren, bis sie die Fahrt in einem Ersatzzug fortsetzen konnten.

Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstag weiter berichtete, war der ICE gegen 19.20 Uhr in der Nähe einer Brücke über den Rhein zum Stehen gekommen. Die Evakuierung des Zugs hätte bis spät in den Abend gedauert, weil der Brückenbereich nicht einfach zugänglich sei. Erst gegen kurz nach Mitternacht waren demnach alle Passagiere in den zweiten Zug umgestiegen. Zuvor hatte der Radiosender Hit Radio FFH in Bad Vilbel darüber berichtet.

Wie viele Menschen in dem Zug festsaßen, konnte der Sprecher nicht sagen. FFH berichtete von rund 700 Passagieren. Der liegengebliebene Schnellzug wurde abgeschleppt und die Oberleitung repariert. Er war ursprünglich von Dortmund nach München unterwegs - der Ersatzzug brachte die Reisenden dann auch bis in die bayerische Landeshauptstadt. Der Zugverkehr könne am Dienstag ohne Einschränkungen rollen, erklärte der Bahn-Sprecher.

(dpa)

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