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Lufthansa wusste von schwerer Depression des Copiloten

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Es sind schreckliche Bilder, die nach dem Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März 2015 in den französischen Alpen um die Welt gehen. Die Absturzstelle gleicht einem Trümmerfeld.
Es sind schreckliche Bilder, die nach dem Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März 2015 in den französischen Alpen um die Welt gehen. Die Absturzstelle gleicht einem Trümmerfeld. © F. Balsamo (SIRPA GENDARMERIE / MINISTERE DE)

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Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat die Lufthansa bereits im Jahr 2009 als Flugschüler über eine "abgeklungene schwere depressive Episode" informiert. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Erklärung mit. Demnach hatte der Copilot der Verkehrsfliegerschule im Jahr 2009 im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner für mehrere Monate unterbrochenen Pilotenausbildung medizinische Unterlagen übersandt, in denen von einer "abgeklungenen schweren depressiven Episode" die Rede war.

Lufthansa erklärte, die Unterlagen seien der Staatsanwaltschaft Düsseldorf "nach weiteren internen Recherchen" übergeben worden. Die Staatsanwaltschaft hatte am Montag erklärt, dass der Copilot der vor einer Woche in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine vor seiner Pilotenkarriere psychotherapeutisch wegen möglicher Suizidgefährdung behandelt worden war. Schon seit einigen Tagen ist zudem bekannt, dass der 27-Jährige am Tag des Unglücks eigentlich krank geschrieben war. Der Copilot steht im Verdacht, die Maschine mit 150 Menschen an Bord absichtlich zum Absturz gebracht zu haben.

(afp)

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