Meghan und Harry in London.
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Meghan und Harry in London.

Streit bei den Royals

Meghan Markle legt sich mit der Queen an - hat sie es sich nun endgültig verscherzt?

  • Julia Hanigk
    VonJulia Hanigk
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Meghan Markle und Prinz Harry sorgen seit dem „Megxit“ immer wieder für Aufruhr im Königshaus. Nun schlug die Herzogin eine Einladung der Queen aus. Zu viel des Guten?

  • Meghan Markle und Prinz Harrys „Megxit“ wird nach einem Jahr nun neu verhandelt.
  • Die Queen lädt währenddessen zu ihrer Geburtstagsparade nach London.
  • Diese Einladung schlug Meghan nun per Zeitung aus. Was ist der Hintergrund?

London - Die Queen wird am 12. April 95 Jahre alt. Das soll natürlich gefeiert werden, auch im Kreise der Familie. So schickte die Queen eine Einladung an ihren Enkel Prinz Harry und seine Gattin Meghan Markle nach Kalifornien in die Staaten, wo die beiden royalen Aussteiger derzeit leben. Die Geburtstagsfeier soll aber natürlich in London stattfinden.

Meghan Markle & Prinz Harry: Geburtstagseinladung der Queen noch für dieses Jahr

Am 12. Juni, zwei Tage nach Prinz Philips 100. Geburtstag (10. Juni), soll es dann die Geburtstagsparade „Trooping the Colour“ geben. Noch stehen die Festlichkeiten wegen der Corona-Pandemie aber auf der Kippe, schließlich gelten strickte Regeln zur Kontaktbeschränkung auch in England. Der Hof hofft aber, dass bis dahin Lockerungen vorgenommen werden können und die Parade stattfinden kann. Bereits im letzten Jahr wurden alle Feierlichkeiten abgesagt, weswegen man umso mehr hofft, in diesem Jahr zusammen feiern zu können. Am liebsten natürlich auch mit dem Enkel und seiner Familie aus den USA.

Meghan Markle & Prinz Harry: Affront gegen die Queen - via Zeitung

Trotz „Megxit“ galt die Queen Meghan Markle gegenüber weiterhin als wohlgesonnen. Die Reaktion Meghan Markles dürfte dem jetzt aber einen ganz schönen Dämpfer gegeben haben, denn die Ex-Schauspielerin konterte die Einladung mit einer öffentlichkeitswirksamen Antwort. Über ihren Sprecher ließ sie in einem Zeitungsbericht des Daily Telegraph mitteilen, sie halte es für „anmaßend“, in der derzeitigen Situation überhaupt über solche Dinge nachzudenken, solange man nicht wisse, wie sich die Pandemie entwickle.

Die Publikation ist klug gewählt, schließlich liegt sie bekanntlich morgens auf dem Tisch der Queen. Die Botschaft dürfte ihre Empfängerin also auf jeden Fall erreicht haben. Sie könnte als ein direkter Angriff auf die Queen gewertet werden, der durchaus ungut enden könnte, hängt der Haussegen nach dem „Megxit“ ohnehin schon allgemein ein wenig schief.

Meghan Markle & Prinz Harry: Wie sauer ist die Queen? Was steht auf dem Spiel?

Galt die Queen anfangs als große Fürsprecherin von Meghan Markle, dürfte sie inzwischen etwas anderer Meinung sein, lassen Adelsexpert:innen verlauten. Hof-Kenner:innen vermuten aber noch mehr hinter dem Statement als eine bloße Provokation. Nämlich den „Megxit“. Denn: eine festgelegte Megxit*“-Probezeit geht nun zu Ende, die Bedingungen werden neu verhandelt. Besonders die kürzlich abgeschlossenen Deals des royalen Pärchens für eine Serie mit Netflix und einem Podcast auf Spotify, könnten hier zum Problem werden.

Meghan Markle & Prinz Harry: Es wird um die Sympathien gerungen

Doch die medienwirksame Meghan Markle zählt auch zu den beliebtesten Royals. Eben genau weil sie die Regeln der Krone und des Hofes herausfordert. Junge Menschen feiern die Herzogin und sind außerdem ganz vernarrt in das einjährige Baby Archie, der sogar einen Kurzauftritt im Podcast der beiden bekam. Eine schwierige Gratwanderung, da der Queen natürlich die Symapthien des Volkes wichtig sind und ein jüngeres Image der Monarchie durchaus hilfreich sein könnte. (jh) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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