Wiesn-Gaudi

Oktoberfest beginnt in München

O'zapft is: In München beginnt am Samstag das Oktoberfest. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird um Punkt 12.00 Uhr das erste Fass Wiesn-Bier anzapfen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Reiter wird als erstes mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auf eine friedliche Wiesn anstoßen.

O'zapft is: In München beginnt am Samstag das Oktoberfest. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird um Punkt 12.00 Uhr das erste Fass Wiesn-Bier anzapfen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Reiter wird als erstes mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auf eine friedliche Wiesn anstoßen.

Am Freitag fuhren noch bis in den Abend Gabelstapler mit Material über die Wiese. An Fahrgeschäften wurde geschraubt. An den Ständen waren die Händler dabei, Popcorn, Filzhüte im vermeintlichen Bayern-Style und ulkige Stofftiere einzusortieren. In den Bierzelten saßen einige bei Bier und Brotzeit - Aufbauhelfer.

Noch bei Dunkelheit sind die ersten Gäste in München auf dem Festgelände erschienen. Eine Handvoll Frühaufsteher und Nachteulen, die gar nicht erst zu Hause waren, standen bereits am Samstagmorgen um 5.30 Uhr vor den noch leeren, aber hell erleuchteten Zelten. „Etliche trugen Dirndl und Lederhosen, und ein Bier hatten sie auch schon in der Hand”, berichtete ein Reporter.

Am ersten Samstag sind die Plätze in den Zelten schnell besetzt - viele Zelte sind regelmäßig schon vor der offiziellen Eröffnung um 12.00 Uhr wegen Überfüllung geschlossen.

Seit Tagen liefen Wetten, wie viele Schläge der Oberbürgermeister beim Anstich brauchen wird. Es ist Reiters zweite Wiesn - beim ersten Mal waren es vier Schläge, in diesem Jahr erwarten alle, dass er es mit drei Schlägen schafft.

Das größte Volksfest der Welt steht in diesem Jahr im Zeichen der Flüchtlingskrise. Die Behörden gehen aber davon aus, dass sich die Ströme der Wiesn-Besucher und der Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof trennen lassen. Am Hauptbahnhof hatte sich die Lage in den vergangenen Tagen entspannt. Kamen am vergangenen Wochenende viele Tausend Flüchtlinge täglich an, so waren es zuletzt noch Hunderte oder auch über Tausend.

(dpa)

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