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Warften auf Hallig Langeneß in der Nordsee vor Nordfriesland. Ein starker Herbststurm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde ist auf dem Weg gen Norddeutschland.

Schwerer Herbststurm steht bevor

Nach Sturmtief „Fabienne” vor vier Wochen steht Deutschland der nächste große Herbststurm bevor. Vor allem auf den Nordfriesischen Inseln drohen von Dienstag an orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde.

Nach Sturmtief „Fabienne” vor vier Wochen steht Deutschland der nächste große Herbststurm bevor. Vor allem auf den Nordfriesischen Inseln drohen von Dienstag an orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde.

Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Auch an der Küste und in den höheren Mittelgebirgslagen bläst der Wind in den kommenden Tagen mit einer Stärke von 8 bis 9.

Zugleich gehen die Temperaturen weiter zurück auf Werte zwischen 9 und 14 Grad. Nur am Oberrhein werden noch 17 Grad erwartet. An den Alpen gibt es Dauerregen, oberhalb von 1800 bis 2000 Meter Schnee. Mindestens bis Donnerstag bleibt es im Norden und Osten sehr windig mit einzelnen starken Böen.

Ursache ist das Tiefdruckgebiet „Siglinde”, das bei Island entstanden ist. Es zieht im Laufe der Woche nach Südskandinavien und zum Baltikum. „Dabei bringt es eine recht stramme Nordwestströmung mit”, sagte eine DWD-Meteorologin.

„Fabienne” war Ende September mit Starkregen und Sturmböen über Deutschland hinweggezogen und hatte vor allem in Thüringen und Sachsen große Schäden hinterlassen.

(dpa)

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