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Zeigt ihre Bilder in der Villa Kennedy: Künstlerin Shirin Donia.

Stadtgeflüster

Shirin Donia trägt ihre Kunst auch auf der Jacke

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Mit ihrer Kunst will sie Menschen glücklich machen. Ob das gelingt, können die Gäste und Besucher der Nobelherberge Villa Kennedy bis April testen.

Mit ihrer Kunst will sie Menschen glücklich machen. Ob das gelingt, können die Gäste und Besucher der Nobelherberge Villa Kennedy bis April testen. Denn Shirin Donia stellt dort unter dem Titel „Fassade 20“ ihre Bilder aus. Doch es geht nicht um Häuser, sondern um Menschen. Shirin Donia, die ihr Atelier in der Hugenottenstadt Neu-Isenburg hat, möchte hinter die Maske blicken, die jeder im Alltag aufsetzt. Sei es, um sich zu schützen oder um aufzufallen. Es sind klassische Schönheiten, die in den Bildern zu sehen sind. Doch schwarze Balken über Mund und Augen, auf denen Dinge wie „Art“, „Karma“ oder „Fantasy“ stehen, behindern den Blick auf die Gesichter dieser zart anmutenden Frauen. „Der Kontrast zwischen dem edlen und klassischen Ambiente und meinen Bildern, die Street-Art-mäßig sind, hat mich gereizt“, erklärt die dreifache Mutter, warum sie zusagte, als Georg Plesser , Chef des Hotels an der Kennedyallee, bei ihr anrief und fragte, ob sie ausstellen wolle. Plesser hatte über einen gemeinsamen Bekannten in Berlin von Donia und ihrer Kunst erfahren. Als er fragte, sandte sie ihm die ersten Bilder ihrer neuen Reihe zu. „Sie unterscheidet sich vollkommen von dem, was ich vorher gemacht habe“, so Donia, die auch eine Jacke trägt, die zur Serie passt und die sie selbst bemalt halt. Die übliche sorgfältige Ausarbeitung, sonst typisch für die Künstlerin, fehlt in diesen Fällen.

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